Samstag, 18. Oktober 2014

Märchenstunde




Hallo Frau Lorisz,

siehe da, die Ungereimtheiten im Falle Kiesewetter und Barschel ziehen Kreise. Gut so.

Vor ein paar Tagen waren "ausführliche" Berichte über Barschel und dubiose Waffengeschäfte zu lesen, heute versucht man den Fall Kiesewetter den Irren vom KKK anzuheften.

Badewannetote sind ganz exklusiv SS-Opfer und bei Kiesewetter ist der Fall auch offensichtlich. Aber dass sie jetzt versuchen die bestialischen Morde Anderen in die Schuhe zu schieben, ist ein gutes Zeichen. Sie kommen in Erklärungsnöte. Die Menschen lassen sich eben immer weniger für dumm verkaufen.A

Als Nächstes erzählen sie uns dann, dass es die 9/11-Attentäter waren, die 69 auf dem Mond gelandet sind. Und versehentlich würde das sogar stimmen. Die Regisseure für diese Stories sind die gleichen Märchenonkel.

Am derbsten fand ich, dass sie sogar große Engelchen wie Whitney Houston oder Michael Jackson ermorden, nur weil diese nicht ihrer kruden Ideologie folgen. Ich hab beide live gesehen (Whitney Houston* vorm Mannheimer Schloß und Michael Jackson auf dem Hockenheimring), vielleicht macht das die Irrläufer ausreichend neidisch, um zu blicken was sie an Unheil anrichten. Neid verkraften sie ganz besonders schlecht, ich hab meine Erfahrungen.




Gruß Bernd Gnirß

*PS: Das Gefühl bei dem live gesungenen "I will always love you" lässt sich nicht in Worte fassen, wenn man Musik intensiv erlebt. "Nicht von dieser Erde" trifft es am ehesten.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Daumen hoch
















Ich hatte die Szene schon mal irgendwo in Worten beschrieben, aber diese Kunstform ist nicht in Worte zu fassen. Man beachte die Schilder "Direktion" und "Do not disturb" in der Explosionszeichnung.

Passt ja auch gut zu unserem heutigen Chemie-Nobelpreis.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Erntedank

Früher wurde das alles mit der Sense abgemäht, in Garben zum Trocknen aufgestellt und
später mit dem Dreschflegel gedroschen. Der erste Automatisierungsschritt waren dann die
stationären Dreschmaschinen. In unserer Nachbarschaft stand früher noch so ein stillgelegtes
Ding (in rosa) in einer alten Scheune rum.



Hallo Herr Schmidt,

ich lad sie ein, gehen wir mal drei Schritte zurück (zeitlich oder räumlich), um mit Abstand zu betrachten: Was braucht der Mensch zum Überleben?

- etwas zum Essen und Trinken (Wasser !!!)
- etwas zum Anziehen
- etwas zum Wohnen und Heizen (ggf. Beschatten, Kühlen)


Nur wenige Jahrzehnte zurück arbeiteten die Menschen auch in unserem Land zu 90% in der Landwirtschaft, sie "hatten schon zu kratzen", wie man bei uns im Dialekt sagt, um sich ihre Nahrung zu besorgen*. Tatsächlich kann man heute noch feststellen, dass in klimatisch schwierigeren Regionen meist ein rauerer Menschenschlag lebt als in den sonnenverwöhnten Gegenden mit vielleicht noch zusätzlich fruchtbaren Böden. Mag sein dass das damit zu tun hat, wieviel Zeit zum Partymachen übrig war.

Heute arbeiten aufgrund der technischen Möglichkeiten nur noch 3% in der Landwirtschaft, ähnlich wenige Menschen brauchts in der Bau- und Textilindustrie. Aus der historischen Perspektive müssten wir eigentlich im Schlaraffenland leben.

Wo ist der Fehler im System?


Nun, da die 97% nicht mehr am Wertschöpfungsprozess beteiligt sind, erzielen sie auch null Einkünfte aus z.B. der Landwirtschaft. Heisst das nun, man müsste das Einkommen von den Wertschöpfungprozessen irgendwie trennen?

Bestimmt ist eine gewisse Grundsicherung nach unten (Hartz-IV und noch besser wäre wohl ein bedingungsloses Grundeinkommen) eine zivilisatorische Errungenschaft, aber die derzeitigen Flüchtlingsströme zeigen, dass dies bisher nur regional und in prosperierenden Volkswirtschaften funzt.


Erstmal sind natürlich aufgrund der technischen Entwicklung viele neue Wertschöpfungsprozesse entstanden, die den Menschen Lohn und Brot bringen.

Aber den entscheidenden Tipp zum oben gesuchten Fehler hab ich wohl recht beispielhaft im Greepeacemagazin erhalten: Als die USA zum ersten Mal den Irak "befreiten", war eine der ersten Maßnahmen, schon in den ersten Monaten, dass den irakischen Bauern die Erzeugung von eigenem Saatgut verboten wurde und nur noch gekauftes Saatgut erlaubt war, dessen Pflanzen auch gar nicht mehr geeignet waren, Saatgut aus der Ernte zu reproduzieren. Dahinter steckte natürlich ein großer internationaler Konzern, der auf diese Art seinen Markt vergrößert hat.

Das lässt sich für ganz viele Entwicklungen, ganz extrem z.B. auch bei der Meeresfischerei, verallgemeinern:

Es sind große international operierende Konzerne, die kleine dezentrale Wertschöpfungsprozesse innerhalb ihrer Struktur zu einem großen, industrialisierten Prozess konzentrieren und damit millionenfach Menschen ihren Lebensunterhalt rauben.

Grundsätzlich ist der erste Teil ja nichts Schlechtes, kaum jemand, um beim obigen Beispiel zu bleiben, wird zu dem Zustand zurück wollen, dass wieder 90% in der Landwirtschaft arbeiten. Es ist wohl "lediglich" ein Problem der Teilhabe, oder deutlicher, der Verteilung.

Doch für die Übergänge wäre es wohl ganz wichtig, dass die Politik demokratisch legitimiert die Ziele und Rahmenbedingungen setzt. Zumal in unseren Breiten diese Übergänge parallel zur technischen Entwicklung allmählicher, aber auch nicht ohne Probleme, abliefen, in Entwicklungsländern dagegen häufig recht schlagartig erfolgen.

Derzeit stehen aber die international organisierten Konzerne einer nur regional organisierten Politik gegenüber. Da liegt es in der Natur der Sache, dass die Politik den Kürzeren zieht.

Ein gutes Beispiel dafür ist die Energiewende; jedes Kind weiß mittlerweile, trotz der massiven Propaganda zu dem Thema, dass es sinnvoller ist die notwendige Energie aus Erneuerbaren zu gewinnen als sie weiterhin aus der Erde zu buddeln und dabei sogar die Existenz des ganzen Planeten zu riskieren.

Die Entscheidungen dazu fällen aber Konzernmanager, die ethisch-moralisch null Verpflichtungen haben und als einziges Kriterium die täglichen Börsenkurse gelten lassen. Das Besondere an diesem Beispiel ist auch, dass die Erneuerbaren naturgemäß nur dezentral gewonnen werden können und somit eine Verteilung des Wertschöpfungprozesses eher gewährleistet bleibt.


Die Problematik wird jetzt wohl gut deutlich geworden sein, ein Patentrezept dagegen hab ich auch noch nicht, aber es braucht sicher eine Internationalisierung der Mitsprache von demokratisch legitimierten, mächtigen Organisationen wie Gewerkschaften, Umweltschützer, von mir aus auch Religionsgemeinschaften etc., die den Konzernen Paroli bieten können.

Schon öfters hab ich, auch vor diesem Hintergrund, den Vorschlag der Finanztransaktionssteuer gemacht, um den riesigen Druck, der an den internationalen Börsen auf die Politik entsteht, zu vermindern.

Auch die Verpflichtung von Staaten auf eine ausgeglichene Handelsbilanz würde bestimmt der Plünderung der wirtschaftsschwachen Länder einen Riegel vorschieben.

Ganz sicher müssen auch schleunigst Schutz-Maßnahmen gegen das derzeitig massive Landgrapping in den armen Staaten erfolgen, sonst wird dort jeglicher Grundstein für Entwicklungsmöglichkeiten entzogen !!!!



Derzeitig ist ja auch gerade der Umgang mit den Flüchtlingen ein Riesenthema: Sicher bin ich auch dafür, dass man mit den Menschen, die unter Einsatz ihres Lebens zu uns kommen, anständig umgeht, aber das noch viel größere Elend im Vorfeld wird man nur wirksam mindern wenn die obige Problematik der Teilhabe gelöst wird. Und ich bin sicher, dass das eine Win-Win-Situation wäre und ohne Einbußen beim allgemeinen Wohlstand erfolgen kann.

Das funktioniert aber nur wenn die Politik nicht aus Einzelkonzern-Perspektive agiert, sondern wenn Wirtschaftlenker mit globalem Überblick am Werke sind!!!

Interessanterweise habe ich die Situation, dass sich Europa mit einer riesigen, unmenschlichen Mauer gegen Völkerwanderung schützen wird schon Ende der 70er kommen sehen (ohne Scheiß), vielleicht erinnert sich der ein oder andere aus meinem Umfeld an meine Prognosen. Die ungleiche Entwicklung war damals schon angelegt und wird sich auch zukünftig weiter verschlimmern, wenn die oben geschilderten Probleme nicht gelöst werden. TTIP und Ähnliches geht ganz bestimmt genau in die falsche Richtung.


Ich hab es dem Barroso hoch angerechnet, dass er die Särge in Lampedusa vor einem Jahr persönlich besucht hat, aber alle Afrikaner werden wohl nicht ins Mittelmeer passen. Da ist ja Ebola grad ganz günstig.

Das war jetzt derb zynisch, aber ich hab heute Mittag gerade dieses menschenverachtende Gebrabbel gesehen, was leider für die Denke unserer Propellerfabrikanten symtomatisch ist (nur 58 Sekunden lang).






Dieses beschränkte Großmaul hat noch nicht geblickt, dass er selber auf einem Pulverfass sitzt, das vermutlich nur mit Hilfe von Mann und Maus entschärft werden kann. Es braucht jedenfalls erstmal viele Hände um die Welt global mit EE zu versorgen.



Gruß Bernd

*PS: Bemerkenswert ist an dieser Stelle, dass das Ergebnis damals qualitativ um Klassen besser war als heutzutage (die ganzen Tuning-Maßnahmen wie Dünger, Pestizide etc. gabs eben auch noch nicht).

PPS: Und vielleicht noch mal ganz, ganz deutlich: Es sind auch von uns produzierte Waffen, eine auch von uns verursachte Klimakatastrophe und unsere Wirtschaftspolitik, vor denen die Menschen aus ihrer Heimat fliehen müssen.

PPPS(06.10.2014): Das bedingungslose Grundeinkommen trugen/tragen ja die Piraten vor sich her wie kleine Kinder ihre Martinslaterne. Ich hab an verschieden Stellen immer mal wieder eingeworfen, dass man für ein derartiges Modell zuerst als Geldquelle die Besteuerung der Handelsgewinne an den Börsen erkämpfen muss (FTS)... also erst den Bären erlegen bevor das Fell verteilt werden kann. Hab aber nie eine Reaktion erhalten.

Ansonsten bleiben eben solche, eigentlich brauchbaren, Ziele reine Luftschlösser und die Menschen entlarven die Unvollständigkeit des Konzepts ganz intuitiv und verweigern ihre Zustimmung.

P4S(08.10.2014): Was ganz bestimmt noch an diese Stelle gehört, ist dass diese interntionalen Konzerne ihre Gewinne solange zwischen verschiedenen Ländern hin- und herschieben, bis sie nur noch minimale oder gar keine Steuern mehr bezahlen, vor allem nicht dort wo die Wertschöpfung läuft (siehe oben: "Die Politik zieht den Kürzeren")..

Sie nutzen aber kräftig die Infrastruktur und leben von Angestellten die im staatlichen System gut ausgebildet wurden. Siehe zum Beispiel: Amazons Steuertricks in Luxemburg: Weniger als ein Prozent Steuern
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Montag, 29. September 2014

Uhli-Strümpfe




Hallo Frau Dings (auf der Website steht leider nicht mehr wer moderiert),


hier hab ich ja schon erklärt, dass unsere „Deutsche ISIS“ das Händeabhacken eine Spur subtiler durchführt als im Nahen Osten.

Ähnliches gibt es beim Bombardement von Häusern. Im Fall von Pfarrer Ditterich konnte man lesen, dass seine Unterkunft mit Schimmel befallen ist. Das Gleiche haben sie bei mir in Schöllbronn auch probiert. Gottseidank war die Ausgangslage besonders gut, in meinem Haus konnte man sogar Kartons im Keller lagern, ohne dass da irgendwas überhaupt nur klamm wurde. Das Untergeschoss war furztrocken.

Irgendwann haben sie dann meine Dachrinnen (die Fallrohre) demontiert und ich war wohl auch so programmiert, dass ich mich nicht wehren und die Sache reparieren konnte. Das hat aber erst nach sehr, sehr langer Zeit die Feuchtigkeit im Keller erhöht (Hinweisgemäß haben sie wohl mittlerweile sogar noch mit unterirdischen Tunnels, wie in Gaza, gearbeitet, ich kann das selber nicht glauben aber die anonymen Tipps gingen in diese Richtung).

Seit ein paar wenigen Wochen musste ich jetzt doch alles Papier und Kartons aus dem Untergeschoss in den Speicher bringen, da sonst Schimmel auftauchte. Da gibt es ja verdammt giftige Versionen, denen man sich lieber nicht aussetzen will.

Auch den Schornsteinfeger habe ich im Verdacht, dass er bei seinem letzten Besuch über den Schornstein das Haus von innen mit den Sporen „geimpft“ hat, da in den Tagen danach plötzlich sogar mitten im Haus im Erdgeschoß beim Kamin leichte Effekte zu beobachten waren (Gegenmaßnahme: Gutes Lüften bei niedriger Luftfeuchtigkeit und alle Ecken gut im Auge behalten, Antischimmelspray von unten in den Kamin).

Ein viel schwerwiegenderen Fall von „leisem Bombardement“ habe ich allerdings in meinem Heimatort. Aus dem Erbe hatte ich damals mit einer Schwester ein Acht-Familienhaus übernommen, (eigentlich auch wiederwillig, aber mit sattem Verdienst als Ingenieur dachte ich, ich kann den Unterhalt stemmen).

Zwischenzeitlich hatten wir Beide mal versucht, das Ding an die Kirche zu verkaufen, da es auch in Ortsmitte direkt unterhalb der Kirche liegt (ein fachkundiger Mann aus Speyer, das zuständige Bistum, hatte es sich, zufällig genau an NineEleven, angeschaut, aber kurz danach Desinteresse bekundet).

Ich wollte dann meine Hälfte meiner Schwester unterjubeln, aber sie hat mich beim Gefeilsche nach unten deutlich unterboten, so dass ich dann alleiniger Besitzer wurde.

Anfänglich hatten noch 4 bis 5 Mietparteien in dem Gebäude gewohnt, nachdem ich aber brainprogrammed völlig blockiert wurde konnte ich mich nicht mehr kümmern und die Leute sind, verständlicherweise, nach und nach geflüchtet.

Interessanterweise genau nach diesem Tweet schaffte ich es erstmals nach Jahren wieder das Gebäude aufzusuchen. Auf den ersten Blick waren Schäden zu sehen, die aufs reine Nichtkümmern zurückzuführen sein könnten. Aber: In den Fallrohren der Dachrinnen entdeckte ich mutwillige angefertigte Verstopfungen (Blätter und Eicheln von Bäumen die zig-meterweit entfernt und deutlich tiefer stehen), das Spiel mit dem Verstopfen der Dachrinnen kannte ich mittlerweile auch schon von meinem Schöllbronner Haus.

Das jahrelange Überlaufen der Dachrinnen war genau so angelegt, dass sie in einer nicht einsehbaren Ecke auf das Fundament wirken sollten. Wahrscheinlich hat nur dieser besonders sandige Boden in der Region in Kombination mit den Sandsteinfelsen das Gebäude vor extrem großen Schäden bewahrt.

Auch war am gesamten hinteren Gebäude eine besonders agressive, für mich bisher unbekannte, Efeuart gepflanzt, die es an einer Stelle schon bis aufs Dach geschafft hatte. Im gesamten Garten waren u.a. Brombeer-Dornenhecken gesät worden, die Hecken waren (wie ich es aus Schöllbronn auch schon kannt, am Philodendron deutlich anhand der übergroßen Blätter) kräftig gedüngt worden sodaß der Garten komplett verwildert war.

Dass dieses Gebäude in meinem Besitz ist, ist reiner Zufall. Meine Mutter hatte es damals, da sie als siebenfache Mutter !! keinen Anspruch auf Rente hatte, für ihren Unterhalt im Alter eingeplant, wir Kinder waren nie scharf auf die Immobilien.


Damit diese Voll-Deppen, die sich da berufen fühlen, aber auch wissen was sie zerstören wollen, folgenden Artikel aus der Pirmasenser Zeitung von 2. Januar 1988:



Busenberger Schlößchen und gräfliche Bewohner


Das Schlößchen war nur etwa 15 Jahre lang gräflicher Besitz

(brg)* Busenberg. - Das – auch heute noch sogenannte – Busenberger Schlößchen wurde wohl im Jahr 1778 von Graf Christoph Eckbrecht von Dürkheim erbaut. Es besteht also nunmehr schon 210 Jahre. Dieser etwas „unrunde“ Geburtstag ließe sich wohl leicht nach oben aufrunden, denn man nimmt an, daß Graf Christoph ältere Bauteile in seinen Neubau mit einbezogen hat. Hervon liegen allerdings keine genauen Datierungen vor. Das Schlößchen war nur 15 Jahre lang, also bis 1793, Wohnsitz der gräflichen Familie.

Daß das kleine Busenberg gräfliche Einwohner hatte, hing mit dem Drachenfels zusammen. Die Burg befand sich samt den zugehörigen Dörfern seit ihrer Erbauung um das Jahr 1200 (sie ist erstmals 1219 urkundlich erwähnt) fast durchgehend im Besitz adliger Geschlechter. Zunächst sind da die Ritter vom Drachenfels zu nennen, die für die Burg Lehnsleute der Abtei Klingenmünster wurden. Sie verkauften jedoch den Besitz ab dem Jahr 1344 an die Grafen von Zweibrücken; nach deren Aussterben gelangte die Herrschaft an Zweibrücken-Bitsch.

Nach verschiedenen Verleihungen und Veräußerungen waren seit 1389 die Eckbrecht von Dürckheim ständige (und seit 1398 alleinige) Lehnsträger der Herrschaft. Der ohnehin schon kleine Besitz wurde dann im Jahr 1485 durch den Verkauf des Dorfes Erlenbach an die Herrschaft Berwartstein noch gemindert. Das Geschlecht derer von Dürckheim erhielt Anfang des 18. Jahrhunderts den Freiherren-Titel, und die Drachenfels-Busenberger-Linien wurde im Jahr 1754 zu Reichsgrafen. Von da an beschlossen sie wohl, sich etwas komforabler einzurichten und planten den Bau ihres Schlößchens im Dorf.

Im Jahr 1727 übrigens, als das Dorf etwa 250 katholische Einwohner und einige jüdische Familien zählte, bat der erste als solcher ausgebildete Lehrer des Dorfes, Matthias Thürwanger, den französischen König um einen Pfarrer für die Gemeinde. Diesem Gesuch war wohl noch nicht allzuviel Erfolg beschieden: Noch Ende des 18. Jahrhunderts unterschrieben die meisten Bürger bei Beurkundungen mit einem Kreuzchen, nur einige mit zwei Großbuchstaben.

Vom Drachenfels übrigens heißt es in einem alten Landsknechtslied:

Die Fürsten zugend weiter dann/
gen Trackenfels also genannt/
das haben sie verprennet/

Das war im Jahr 1523, als der Drachenfels eine Ganerbenburg war, deren einer Mitbesitzer Franz von Sickingen für reichlich Unruhe sorgte. Vom Busenberger Schlößchen erfahren wir an anderer Stelle.

Als das Wandern in Mode kam und nicht mehr nur die Fortbewegungsweise für die war, die sich kein Pferd und keine Kutsche leisten konnten, beschrieb ein anonymer Autor (vermutlich war es der Landschaftsmaler, Kupferstecher und Lithograph Friedrich Christian Reinermann) im Jahr 1820 eine „Wanderung durch das Thannerthal“ von Pirmasen bis Bad Bergzabern.

Hier heißt es: „Große merkwürdig gestaltete Felsenmassen und schöne Wälder ren da bey jeder neuen Wendung zu sehen. Ganz nahe kamen wir an den wohl erhaltenen Uerbleibseln des Schlosses Bussenberg vorbey, die, so wie ihre Lage in einem Wiesenthal, hinten wild bekränzt, gar anziehend sind. So kommt man durch den Ort Bussenberg. Das Thal endet erst mit dem Eingang des unfreundlichen Städtchens Bergzabern, wo man für die mancherley Anstrengungen das Tages keine Erholung findet“


*Den Autor (Kürzel: brg) kann ich leider nicht namentlich angeben, vielleicht kann ich ihn irgendwann noch nachliefern.

Hier noch ein echtes Bild der Frontansicht vom Gebäude, hinten geht noch wie damals bei Hofgebäuden üblich ein L-Flügel weg.:







Interessant ist noch, dass das Gebäude in den 60ern des letzten Jahrhunderts als Verwaltungsgebäude der benachbarten Strumpf-Fabrik genutzt wurde. Werner Uhlmann (oder auch hier) hatte in dieser Zeit international relevante Industrie und damit einen ganz ordentlich Wohlstand nach Busenberg gebracht. Leider hat er die nahtlose Version der damals begehrten Seidenstrümpfe verschlafen und so ging die Firma letztendlich pleite. Das war auch der Vorbesitzer, dem meine Eltern das komplette Anwesen nach längerem Leerstand abkauften.

Heute, ich war gerade dabei meine Treppe vor der Haustür in Schöllbronn zu reparieren, die man ebenfalls mutwillig, an der hinteren Ecke wohl mit einem großem Hammer, beschädigt hat, hatte ich gerade Besuch von Jemandem**, der mir anbot mein Dach zu versiegeln. In seinem Verhalten ein typischer Vertreter aus der Propellerfabrik. Ich vermute mal dass als nächstes mein Dach hier, das derzeit noch völlig intakt ist (bisher haben sie nur Undichtigkeiten am Dachfenster verursacht), beschädigt werden wird.

Vielleicht ist es abschreckend genug, wenn anonyme Fotos von ggf. als Handwerker getarnten Typen entstehen, die sich am Haus in meiner Abwesenheit zu schaffen machen. Ich könnte mir derzeit irgendwelche kommerziellen Aufträge gar nicht leisten.

Gruß Bernd Gnirß

PS: Unser Elternhaus ist direkt gegenüber, meine Eltern hatten es von einem Ehepaar erstanden, das später in Heidelberg lebte. Vermutlich war das ein Nazi-Nutznießer, da dieses Gebäude wohl vorm dritten Reich ein "Judenhaus" war. Ganz in der Nähe, im gleichen Carré steht übrigens auch ,meines Wissens, das einzige "erhaltene" Mikwe-Gebäude von ganz Deutschland. Als Kinder haben wir uns auf unseren allgemeinen Entdeckungstouren da drin sogar ein paar mal, völlig ahnungslos, rumgetrieben. Erklärt hat uns niemand, was dieses alte Häuschen bedeutet.




**PPS(30.09.2014): Ich glaub dem Mann tue Unrecht, das war wohl der Hinweis dass der Angriff auf mein Dach längst erfolgt ist. Ich blicke jetzt auch was bisher lief:

Schon gleich zu Beginn der Belästigungen beobachtete ich im Winter, dass sich links und recht der Haustür Eiszapfen zwischen Dachumrandung und Dachrinne bildeten (also nicht am äußeren, sondern inneren Rand der Dachrinne), ich vermutete damals dass da irgendwelche Düsen eingebaut wurden, die die Luft Vor Tür und Fenstern verpesten sollte. Heute hab ich geblickt was da läuft. Die Stellen sind unterhalb der Lüftungsrohre der Abwasserleitungen. Dort sind wahrscheinlich gezielt Undichtigkeiten eingebaut worden, aber aufgrund der Dachfolie ist das Wasser nicht im Haus sondern erst außerhalb der Mauern runtergekommen (ggf. später auch zwischen das zweischalige Mauerwerk, sollte wohl auch auf die Grundmauern wirken):.

Da das Haus aber eine extrem gute Drainäge hatte, war kein Effekt zu beobachten. Die oben geschilderte Sabotage der Fallrohre war dann der entscheidende Anschlag auf die Drainage. An den Stellen wo das Wasser in den Kies lief, hat man zusätzlich noch Grund eingebracht, sodass dieser die Drainage verstopfen sollte und wohl auch verstopft hat. Das erklärt, dass dann auch (zwar erst nach längerer Zeit) die Kellerwände feuchter wurden.

Zusätzlich hab ich immer mal wieder Moosteile auf der Haustreppe gefunden, damit haben sie Lüftungsziegeln und auch die Stellen mit den Abwasserentlüftungen zugebaut, sodaß dort mehr Wasser reinläuft.
Zusätzlich hat das Dach im hinteren Bereich massig weiße Flecken, die auf den ersten Blick wie dieses trockene Moos aussehen, aber beim wegbürsten mit der Drahtbürste merkt man dass es eine Substanz ist, die die Betonziegel angreift (wahrscheinlich mit Drohnen aufgebracht).
05.10.2014: Ich hab jetzt schon einiges von dem weißen Zeuge abgekratz, die Ziegel sind nicht wirklich angegriffen, aber mir scheint dass das das gleiche Zeugs ist, dass auch schon auf dem Rasen und den Hecken verteilt wurde, was einfach die Luft verpestet (weiß der Geier ob es auch gesundheitsschädlich ist).

Speziell die Eck- und Firstziegel sind damit stark verunreinigt und zusätzlich mit recht agressivem Mooszeug überhäuft. Ich kannte den Dachzustand eigentlich gut, da ich die Satellitenschüssel selber ein paar mal ummontiert hatte, da oben hat sich einiges Unerklärliches ereignet.

Das passt auch alles ganz gut zu der obigen Schilderung vom Schlössl.

PPPS(02.10.2014): Es ist nicht zu fassen:. Ich habe heute das Dach von außen geöffnet  und man blickt es erst auf den zweiten Blick. Die Wasserspuren an den Ziegeln zeigen, dass sich die Undichtigkeit unterhalb der Überdeckung der intakten Ziegel ergibt. Das weist darauf hin, dass mit elektromagnetischen Feldern das abfließende Wasser beeinflusst wird. Manche werden es kennen, wie man mit einem aufgeladenen Kamm einen feinen Wasserstrahl am Wasserhahn "verbiegen" kann, das Wasserion ist ein Dipol und deswegen mit elektromagnetischen Feldern beeinflussbar.

Es sind  wohl keine großen Mengen (deswegen haben sie auch die Lüftungsziegel mit Moos zugebaut), aber es reicht um Feuchtigkeit ins Haus zu bringen und die Atmosphäre für Schimmel zu schaffen. Ich habe großes Glück, weil zwischen Ziegel und Balken nochmal eine geschlossen Folie ist, die bisher das Wasser abgeleitet hat (das erklärt auch die Eiszapfen zwischen Dach und Dachrinne).

Irgenwann habe ich auch mal...eigentlich völlig unbegründet... alle Blitzableiterverbindungen zur Dachrinne gelöst, ich vermute ich wurde damals (über Brainprogramming) so programmiert. Das zeigt aber auch auf einen Ausweg aus der Misere. Metallische Gegenstände auf dem Dach beeinflussen und mindern die Wirkung dieser Felder (Kabel etc., vllt sogar labil oder veränderbar, dann müssen aufwendig drauf reagieren)..
Auch die Vermutung dass diese Sachen mittlerweile via Satellit kommen wird hiermit bestätigt. Wahnsinn, der Otto Normal wird das alles wohl kaum glauben.Und natürlich ist mir auch irgendwann eine Ziegel runtergefallen und zerbrochen. Sch....

P4S(14.10.2014): Die Sagen erzählen, dass es sogar einen unterirdischen Geheimgang vom Schlößl zum Drachenfels gab....er liegt Luftlinie so ca. 1500m entfernt. Tatsächlich ist im Keller eine Stelle, die ins Erdreich geht, aber der Gang, falls er existiert hat, ist nach 3 Metern verschüttet.

Bild vom Drachenfels:



Montag, 15. September 2014

Jeder Stern erbleiche




High Nicole,

ich verändere grad den Post von gestern, damit es eine Mail wird und somit in die Serie passt. Hoffentlich kriegst Du deswegen keinen "Huddel", wie wir Pfälzer sagen. Kürzlich musste eine Kassiererin im Supermarkt spontan, nur ganz leicht, grinsen als sie mich sah.... das hatte wohl heftige Konsequenzen. Beim nächsten Einkauf hat sie mich lieber erst mal gar nicht mehr angeschaut.

Ja, die sind mittlerweile ganz genau bei mir: Es darf gar niemand irgendwie positiv auf mich reagieren, sonst gibts Ärger.

Nun der Text von gestern:



Keiner schlafe! Keiner schlafe!
 

Auch du, Prinzessin schläfst nicht,
in deinen kalten Räumen
blickst auf die Sterne, die flimmern
von Liebe und Hoffnung träumen!

Doch mein Geheimnis wahrt mein Mund,
den Namen tu' ich keinem kund!
Nein, nein, auf deinen Lippen sag ich ihn,
sobald die Sonne scheinen wird!

Mein Kuss allein soll dieses Schweigen lösen,
durch das du mein wirst!

Wenn niemand seinen Namen weiß,
dann müssen wir den Tod erleiden!


Die Nacht entweiche, jeder Stern erbleiche!
Jeder Sterne erbleiche, damit der Tag ersteh
und mit ihm mein Sieg!


Der "Hit" aus Pucchinis Oper "Turandot" ist, nicht zuletzt durch Paul Potts großartige Interpretation, sehr bekannt geworden. Aber die ganze Oper ist fanstastisch, viele tolle Chöre und diesen wunderschönen asiatischen Einschlag bei den Melodien. Die folgende Arie ist auch aus dieser Oper:

Signore Ascolta




Gleich danach kommt dann das grandiose Ende vom ersten Akt:





Gruß Bernd

Sonntag, 17. August 2014

Stalingrad




Ahn der Vringspooz triffsten,
met singe Kumpels un dä Mammutfläsch Lambrusco.
Op dä Plastiktüüt met singe paar Klamotte steiht: »Eduscho«.
Jo, dä Jupp trick jraad sing Sejel huh,
un er nimmp dich met,
jedenfalls meint er et
un er verzällt sich fruh.

Om Projramm steht Weltreis,
wie jeden Daach verzällte,
wat ihm wo passiert ess.

Kokosnöss un Packeis
un wie er övver dä Aquator balanciert ess.
Un övverhaup, die dausend Fraue die?e kannt
un die Messerstecherei,
sick der dä Duhme fählt,
ahn singer räächte Hand.

Un eez en Katmandu,
wo er met zwei Yetis Skat jeklopp hätt.
Et woot manche Nejer blaß,
vun dämm,
wat unsere Jupp och jeistig alles drop hätt.

Un dann die Wahnsinns-Zick als Robinson.
En singer eijene Welt,
janz ob sich selvs jestellt.
Oh Mann, wer kann dat schon?

Jupp verzällt vum Joldrausch
un wie er Twist jedanz hätt met ner Cobra,
vun 'nem karierte Zebra,
dä blonde Fee uss Peking, namens Lola.

Nur vun Stalingraad, verzällt er nie.
»Wo litt dann Stalingrad,
en welchem Land ess dat?»
« Stalingrad pack`e nie, irjendwie.

Übersetzung von Link

An der "Vringspooz" (Severinstor) triffst du ihn
mit seinen Kumpeln und der Mammutflasche Lambrusco.
Auf der Plastiktüte mit seinen paar Klamotten steht "Eduscho".
Ja, der Jupp zieht gerade seine Segel hoch,
und er nimmt dich mit,
jedenfalls meint er es,
und er erzählt sich froh.

Auf dem Programm steht Weltreise -
wie jeden Tag erzählt er, was ihm wo passiert ist.
Kokosnüsse und Packeis...
und wie er über den Äquator balanciert ist.
Und überhaupt die tausend Frauen, die er kannte,
und die Messerstecherei,
seit der der Daumen fehlt an seiner rechten Hand.

Und erst in Katmandu,
wo er mit zwei Yetis Skat geklopft hat.
Es wurde mancher Neger blaß,
von dem, was unser Jupp, auch geistig,
alles drauf hat.

Und dann die Wahnsinnszeit
als Robinson, in seiner eigenen Welt,
ganz auf sich selbst gestellt
oh Mann, wer kann das schon?

Jupp erzählt vom Goldrausch,
und wie er Twist getanzt hat mit einer Kobra,
von einem karierten Zebra,
der blonden Fee aus Peking namens Lola.

Nur von Stalingrad erzählt er nie.
Wo liegt denn Stalingrad?
In welchem Land ist das?
Stalingrad packt er nie, irgendwie.

Eins der Lieder, die ich am meisten mag von BAP, die Musik passt arg gut zum Text und das schöne, im Video ganz andächtig gespielte, Gitarrensolo hat sogar was Heilendes, wie ich finde.


Hallo Herr Meyer,

ein schönes Beispiel für einen Menschen, der seine, wahrscheinlich idiologisch angeheizten, schlimmen Taten und Geheimnisse nie beichten konnte und so wohl mit einer tonnenschweren Last durchs Leben ging.

Ich hab vor einiger Zeit mal mit meiner Schwester, sie ist eine sehr erfahrene Psychotherapeutin mit voller Medizinausbildung, diskutiert, ob es nach Traumata nicht das Wichtigste ist, dass die Menschen irgendwann erzählen können um sich zu erleichtern.

Für mich erstaunlicherweise, plädierte sie eher für den Weg die Sachen im "begrabenen Zustand" zu lassen und die Menschen nicht zu überfordern.* Sie hat ganz klar mehr Background und Erfahrung in diesem Fach als ich, aber trotzdem will es mir nicht in die Birne. Also Vorsicht, alles was jetzt kommt ist nur Laienpsychologie.


Für mich sieht es so aus, dass der Mensch zur Verdrängung fähig ist und dieses ihm auch hilft, die ganz harten Schicksalsschläge überhaupt erst einmal zu überleben.

Aber gleichzeitig denke ich, dass es nicht gesund ist die Sachen ewig zu verstecken, man sollte sie wohl besser portionsweise wieder rausholen und in Gesprächen mit den nächsten, wertvollen Menschen die man so hat, teilen und damit verarbeiten.

Das Tückische ist, dass man diese Schandflecken auch vor sich selber so gut versteckt, dass man sie nur ganz schwer und nur mit einer brutalen Ehrlichkeit mit sich selber wieder finden kann. Eine einzige Verharmlosung, Kleinmacherei der Geschichten bis hin, bei ganz schwierigen Fällen, zum echten Vergessen läuft da in unserer Birne ab.

Für mich steht aber ganz klar fest:

Geheimnisse machen auf Dauer krank.

Ich hatte ja hier schon mal erzählt, wie es mich tagelang erleichtert hat, vermeintliche Schandflecken einfach im persönlichen Umfeld zu erzählen. Wenn man nichts mehr zu verstecken hat, fördert dies vor allem die Authentizität, damit die Echtheit und Spontaneität im Umgang mit anderen Menschen.

Ich bin überzeugt, dass dieses künstliche Lachen, welches mich sogar von diesen Leuten fernhielt, ganz einfach auch ein Krankheitssymptom ist. Gerade auch das Schweigegelübde macht krank. Isso.


Das bedeutet aber auch immer, dass man Menschen durch unbegründete gesellschaftliche Tabus (z.B. Homosexualität, Frauenbeziehungen von Priestern, uvam), wenn sie ihr Coming-Out nicht schaffen, in diesem krankmachenden Zustand einsperrt.

Grüße Bernd Gnirß


PS: In der Ostukraine, wiederum ideologisch aufgeheizt (sie reden von "Untermenschen") verletzen aktuell auch wieder Menschen ihre Seele, so dass sie wohl ein Leben lang mit diesen tonnenschweren Gewichten rumlaufen müssen.







PPS: Markus 9:43-48: Wenn dich deine Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das nie erlöschende Feuer.

So mancher wird denken, was meint Jesus jetzt plötzlich, ruft der radikal Gewaltlose plötzlich zur Selbstzerstümmelung auf?
Nein, die Antwort ist ganz einfach dass er die Menschen davor warnen will, dass seelische Verletzungen tausend mal stärker schmerzen werden als alle körperlichen. Das wird nicht jeder wissen, aber Menschen mit Traumata oder Depressionen können davon berichten.

*PPPS: Sie hat aber auch berichtet, dass es an dieser Stelle in Fachkreisen sehr unterschiedliche Standpunkte gibt.

P4S(18.08.2014): Mich hatte auch eine (leichte, wie ich mittlerweile aus Vergleichen erkennen kann) Depression erwischt, ich dachte damals ich müsse gegen meine Überzeugungen handeln. Als ich meinen Entschluß ("ich mach den Laden platt") getroffen hatte, ging es mir schlagartig wieder gut, alles Körperliche seither war ein Klacks gegen die leichten seelischen Leiden, die ich durchlitten hatte.

Die Menschen mit Schweigegelübde und ständiger Mindcontrol haben hier ein Problem, weil sie sich in Lebensgefahr begeben würden. Ich würde die Flucht nach vorne vorschlagen, alle revolutionären Vorhaben als Verbesserung innerhalb des Systems in Richtung Weltherrschaft 2.0 verkaufen.


Freitag, 15. August 2014

Liebe ist göttlich

Kann sein, dass das Video nur mit Anonymox funzt.



Selten dass Musik und Text so gut zusammenpassen.

Es war, wie ein Regensturm, der über mich hereinbrach.
Und ich spürte, wie meine Seele zerbarst!

Ich hatte all meinen Glauben verloren.
Doch plötzlich erkannte ich meinen Fehler.


Während eines Gebetes wurde alles um mich herum still.
Die Zeit blieb stehen und ich erkannte:
Ich brauche Liebe – eine göttliche Liebe.

Jetzt da ich eingesehen habe, wie blind ich doch war! Vergib mir!

Schenke mir erneut deine Zuneigung,
denn sie wird mir helfen, mein wahres Ich wieder zu finden.


Durch den Sturm, der Heiligtum brachte,
wurden Geist und Seele wieder befreit.
Ich spürte plötzlich die Realität und erkannte die wichtigen Dinge des Lebens.

Genau diese Liebe brauche ich.

Kein Spiel mehr mit gezinkten Karten! Keine Spekulation!
Zum ersten Mal meine ich es wirklich ernst!


Zeig mir, wie man ein Versprechen lebt, und nicht bricht!*
Denn durch die Liebe finde ich wieder zu mir selbst.


Ich habe mir nur selbst etwas vorgemacht,
mir eingeredet, dass alles in Ordnung sei.
Aber tief in meinem Innersten wusste ich, dass ich falsch lag.
Die Botschaft war klar – glaube mir:


Alles, was ich brauche, ist diese einzigartige Liebe,
um mich selbst wieder zu finden.



*Mein erstes und wohl wichtigstes Versprechen war mein Taufversprechen.