Montag, 29. September 2014

Uhli-Strümpfe




Hallo Frau Dings (auf der Website steht leider nicht mehr wer moderiert),


hier hab ich ja schon erklärt, dass unsere „Deutsche ISIS“ das Händeabhacken eine Spur subtiler durchführt als im Nahen Osten.

Ähnliches gibt es beim Bombardement von Häusern. Im Fall von Pfarrer Dittrich konnte man lesen, dass seine Unterkunft mit Schimmel befallen ist. Das Gleiche haben sie bei mir in Schöllbronn auch probiert. Gottseidank war die Ausgangslage besonders gut, in meinem Haus konnte man sogar Kartons im Keller lagern, ohne dass da irgendwas überhaupt nur klamm wurde. Das Untergeschoss war furztrocken.

Irgendwann haben sie dann meine Dachrinnen (die Fallrohre) demontiert und ich war wohl auch so programmiert, dass ich mich nicht wehren und die Sache reparieren konnte. Das hat aber erst nach sehr, sehr langer Zeit die Feuchtigkeit im Keller erhöht (Hinweisgemäß haben sie wohl mittlerweile sogar noch mit unterirdischen Tunnels, wie in Gaza, gearbeitet, ich kann das selber nicht glauben aber die anonymen Tipps gingen in diese Richtung).

Seit ein paar wenigen Wochen musste ich jetzt doch alles Papier und Kartons aus dem Untergeschoss in den Speicher bringen, da sonst Schimmel auftauchte. Da gibt es ja verdammt giftige Versionen, denen man sich lieber nicht aussetzen will.

Auch den Schornsteinfeger habe ich im Verdacht, dass er bei seinem letzten Besuch über den Schornstein das Haus von innen mit den Sporen „geimpft“ hat, da in den Tagen danach plötzlich sogar mitten im Haus im Erdgeschoß beim Kamin leichte Effekte zu beobachten waren (Gegenmaßnahme: Gutes Lüften bei niedriger Luftfeuchtigkeit und alle Ecken gut im Auge behalten, Antischimmelspray von unten in den Kamin).

Ein viel schwerwiegenderen Fall von „leisem Bombardement“ habe ich allerdings in meinem Heimatort. Aus dem Erbe hatte ich damals mit einer Schwester ein Acht-Familienhaus übernommen, (eigentlich auch wiederwillig, aber mit sattem Verdienst als Ingenieur dachte ich, ich kann den Unterhalt stemmen).

Zwischenzeitlich hatten wir Beide mal versucht, das Ding an die Kirche zu verkaufen, da es auch in Ortsmitte direkt unterhalb der Kirche liegt (ein fachkundiger Mann aus Speyer, das zuständige Bistum, hatte es sich, zufällig genau an NineEleven, angeschaut, aber kurz danach Desinteresse bekundet).

Ich wollte dann meine Hälfte meiner Schwester unterjubeln, aber sie hat mich beim Gefeilsche nach unten deutlich unterboten, so dass ich dann alleiniger Besitzer wurde.

Anfänglich hatten noch 4 bis 5 Mietparteien in dem Gebäude gewohnt, nachdem ich aber brainprogrammed völlig blockiert wurde konnte ich mich nicht mehr kümmern und die Leute sind, verständlicherweise, nach und nach geflüchtet.

Interessanterweise genau nach diesem Tweet schaffte ich es erstmals nach Jahren wieder das Gebäude aufzusuchen. Auf den ersten Blick waren Schäden zu sehen, die aufs reine Nichtkümmern zurückzuführen sein könnten. Aber: In den Fallrohren der Dachrinnen entdeckte ich mutwillige angefertigte Verstopfungen (Blätter und Eicheln von Bäumen die zig-meterweit entfernt und deutlich tiefer stehen), das Spiel mit dem Verstopfen der Dachrinnen kannte ich mittlerweile auch schon von meinem Schöllbronner Haus.

Das jahrelange Überlaufen der Dachrinnen war genau so angelegt, dass sie in einer nicht einsehbaren Ecke auf das Fundament wirken sollten. Wahrscheinlich hat nur dieser besonders sandige Boden in der Region in Kombination mit den Sandsteinfelsen das Gebäude vor extrem großen Schäden bewahrt.

Auch war am gesamten hinteren Gebäude eine besonders agressive, für mich bisher unbekannte, Efeuart gepflanzt, die es an einer Stelle schon bis aufs Dach geschafft hatte. Im gesamten Garten waren u.a. Brombeer-Dornenhecken gesät worden, die Hecken waren (wie ich es aus Schöllbronn auch schon kannt, am Philodendron deutlich anhand der übergroßen Blätter) kräftig gedüngt worden sodaß der Garten komplett verwildert war.

Dass dieses Gebäude in meinem Besitz ist, ist reiner Zufall. Meine Mutter hatte es damals, da sie als siebenfache Mutter !! keinen Anspruch auf Rente hatte, für ihren Unterhalt im Alter eingeplant, wir Kinder waren nie scharf auf die Immobilien.


Damit diese Voll-Deppen, die sich da berufen fühlen, aber auch wissen was sie zerstören wollen, folgenden Artikel aus der Pirmasenser Zeitung von 2. Januar 1988:



Busenberger Schlößchen und gräfliche Bewohner


Das Schlößchen war nur etwa 15 Jahre lang gräflicher Besitz

(brg)* Busenberg. - Das – auch heute noch sogenannte – Busenberger Schlößchen wurde wohl im Jahr 1778 von Graf Christoph Eckbrecht von Dürkheim erbaut. Es besteht also nunmehr schon 210 Jahre. Dieser etwas „unrunde“ Geburtstag ließe sich wohl leicht nach oben aufrunden, denn man nimmt an, daß Graf Christoph ältere Bauteile in seinen Neubau mit einbezogen hat. Hervon liegen allerdings keine genauen Datierungen vor. Das Schlößchen war nur 15 Jahre lang, also bis 1793, Wohnsitz der gräflichen Familie.

Daß das kleine Busenberg gräfliche Einwohner hatte, hing mit dem Drachenfels zusammen. Die Burg befand sich samt den zugehörigen Dörfern seit ihrer Erbauung um das Jahr 1200 (sie ist erstmals 1219 urkundlich erwähnt) fast durchgehend im Besitz adliger Geschlechter. Zunächst sind da die Ritter vom Drachenfels zu nennen, die für die Burg Lehnsleute der Abtei Klingenmünster wurden. Sie verkauften jedoch den Besitz ab dem Jahr 1344 an die Grafen von Zweibrücken; nach deren Aussterben gelangte die Herrschaft an Zweibrücken-Bitsch.

Nach verschiedenen Verleihungen und Veräußerungen waren seit 1389 die Eckbrecht von Dürckheim ständige (und seit 1398 alleinige) Lehnsträger der Herrschaft. Der ohnehin schon kleine Besitz wurde dann im Jahr 1485 durch den Verkauf des Dorfes Erlenbach an die Herrschaft Berwartstein noch gemindert. Das Geschlecht derer von Dürckheim erhielt Anfang des 18. Jahrhunderts den Freiherren-Titel, und die Drachenfels-Busenberger-Linien wurde im Jahr 1754 zu Reichsgrafen. Von da an beschlossen sie wohl, sich etwas komforabler einzurichten und planten den Bau ihres Schlößchens im Dorf.

Im Jahr 1727 übrigens, als das Dorf etwa 250 katholische Einwohner und einige jüdische Familien zählte, bat der erste als solcher ausgebildete Lehrer des Dorfes, Matthias Thürwanger, den französischen König um einen Pfarrer für die Gemeinde. Diesem Gesuch war wohl noch nicht allzuviel Erfolg beschieden: Noch Ende des 18. Jahrhunderts unterschrieben die meisten Bürger bei Beurkundungen mit einem Kreuzchen, nur einige mit zwei Großbuchstaben.

Vom Drachenfels übrigens heißt es in einem alten Landsknechtslied:

Die Fürsten zugend weiter dann/
gen Trackenfels also genannt/
das haben sie verprennet/

Das war im Jahr 1523, als der Drachenfels eine Ganerbenburg war, deren einer Mitbesitzer Franz von Sickingen für reichlich Unruhe sorgte. Vom Busenberger Schlößchen erfahren wir an anderer Stelle.

Als das Wandern in Mode kam und nicht mehr nur die Fortbewegungsweise für die war, die sich kein Pferd und keine Kutsche leisten konnten, beschrieb ein anonymer Autor (vermutlich war es der Landschaftsmaler, Kupferstecher und Lithograph Friedrich Christian Reinermann) im Jahr 1820 eine „Wanderung durch das Thannerthal“ von Pirmasen bis Bad Bergzabern.

Hier heißt es: „Große merkwürdig gestaltete Felsenmassen und schöne Wälder ren da bey jeder neuen Wendung zu sehen. Ganz nahe kamen wir an den wohl erhaltenen Uerbleibseln des Schlosses Bussenberg vorbey, die, so wie ihre Lage in einem Wiesenthal, hinten wild bekränzt, gar anziehend sind. So kommt man durch den Ort Bussenberg. Das Thal endet erst mit dem Eingang des unfreundlichen Städtchens Bergzabern, wo man für die mancherley Anstrengungen das Tages keine Erholung findet“


*Den Autor (Kürzel: brg) kann ich leider nicht namentlich angeben, vielleicht kann ich ihn irgendwann noch nachliefern.

Hier noch ein echtes Bild der Frontansicht vom Gebäude, hinten geht noch wie damals bei Hofgebäuden üblich ein L-Flügel weg.:







Interessant ist noch, dass das Gebäude in den 60ern des letzten Jahrhunderts als Verwaltungsgebäude der benachbarten Strumpf-Fabrik genutzt wurde. Werner Uhlmann hatte in dieser Zeit international relevante Industrie und damit einen ganz ordentlich Wohlstand nach Busenberg gebracht. Leider hat er die nahtlose Version der damals begehrten Seidenstrümpfe verschlafen und so ging die Firma letztendlich pleite. Das war auch der Vorbesitzer, dem meine Eltern das komplette Anwesen nach längerem Leerstand abkauften.

Heute, ich war gerade dabei meine Treppe vor der Haustür in Schöllbronn zu reparieren, die man ebenfalls mutwillig, an der hinteren Ecke wohl mit einem großem Hammer, beschädigt hat, hatte ich gerade Besuch von Jemandem, der mir anbot mein Dach zu versiegeln. In seinem Verhalten ein typischer Vertreter aus der Propellerfabrik. Ich vermute mal dass als nächstes mein Dach hier, das derzeit noch völlig intakt ist (bisher haben sie nur Undichtigkeiten am Dachfenster verursacht), beschädigt werden wird.

Vielleicht ist es abschreckend genug, wenn anonyme Fotos von ggf. als Handwerker getarnten Typen entstehen, die sich am Haus in meiner Abwesenheit zu schaffen machen. Ich könnte mir derzeit irgendwelche kommerziellen Aufträge gar nicht leisten.

Gruß Bernd Gnirß

PS: Unser Elternhaus ist direkt gegenüber, meine Eltern hatten es von einem Ehepaar erstanden, das später in Heidelberg lebte. Vermutlich war das ein Nazi-Nutznießer, da dieses Gebäude wohl vorm dritten Reich ein "Judenhaus" war. Ganz in der Nähe, im gleichen Carré steht übrigens auch ,meines Wissens, das einzige "intakte" Mikwe-Gebäude von ganz Deutschland. Als Kinder haben wir uns auf unseren allgemeinen Entdeckungstouren da drin sogar ein paar mal, völlig ahnungslos, rumgetrieben. Erklärt hat uns niemand, was dieses alte Häuschen bedeutet.





Montag, 15. September 2014

Jeder Stern erbleiche




High Nicole,

ich verändere grad den Post von gestern, damit es eine Mail wird und somit in die Serie passt. Hoffentlich kriegst Du deswegen keinen "Huddel", wie wir Pfälzer sagen. Kürzlich musste eine Kassiererin im Supermarkt spontan, nur ganz leicht, grinsen als sie mich sah.... das hatte wohl heftige Konsequenzen. Beim nächsten Einkauf hat sie mich lieber erst mal gar nicht mehr angeschaut.

Ja, die sind mittlerweile ganz genau bei mir: Es darf gar niemand irgendwie positiv auf mich reagieren, sonst gibts Ärger.

Nun der Text von gestern:



Keiner schlafe! Keiner schlafe!
 

Auch du, Prinzessin schläfst nicht,
in deinen kalten Räumen
blickst auf die Sterne, die flimmern
von Liebe und Hoffnung träumen!

Doch mein Geheimnis wahrt mein Mund,
den Namen tu' ich keinem kund!
Nein, nein, auf deinen Lippen sag ich ihn,
sobald die Sonne scheinen wird!

Mein Kuss allein soll dieses Schweigen lösen,
durch das du mein wirst!

Wenn niemand seinen Namen weiß,
dann müssen wir den Tod erleiden!


Die Nacht entweiche, jeder Stern erbleiche!
Jeder Sterne erbleiche, damit der Tag ersteh
und mit ihm mein Sieg!


Der "Hit" aus Pucchinis Oper "Turandot" ist, nicht zuletzt durch Paul Potts großartige Interpretation, sehr bekannt geworden. Aber die ganze Oper ist fanstastisch, viele tolle Chöre und diesen wunderschönen asiatischen Einschlag bei den Melodien. Die folgende Arie ist auch aus dieser Oper:

Signore Ascolta




Gleich danach kommt dann das grandiose Ende vom ersten Akt:





Gruß Bernd

Sonntag, 17. August 2014

Stalingrad




Ahn der Vringspooz triffsten,
met singe Kumpels un dä Mammutfläsch Lambrusco.
Op dä Plastiktüüt met singe paar Klamotte steiht: »Eduscho«.
Jo, dä Jupp trick jraad sing Sejel huh,
un er nimmp dich met,
jedenfalls meint er et
un er verzällt sich fruh.

Om Projramm steht Weltreis,
wie jeden Daach verzällte,
wat ihm wo passiert ess.

Kokosnöss un Packeis
un wie er övver dä Aquator balanciert ess.
Un övverhaup, die dausend Fraue die?e kannt
un die Messerstecherei,
sick der dä Duhme fählt,
ahn singer räächte Hand.

Un eez en Katmandu,
wo er met zwei Yetis Skat jeklopp hätt.
Et woot manche Nejer blaß,
vun dämm,
wat unsere Jupp och jeistig alles drop hätt.

Un dann die Wahnsinns-Zick als Robinson.
En singer eijene Welt,
janz ob sich selvs jestellt.
Oh Mann, wer kann dat schon?

Jupp verzällt vum Joldrausch
un wie er Twist jedanz hätt met ner Cobra,
vun 'nem karierte Zebra,
dä blonde Fee uss Peking, namens Lola.

Nur vun Stalingraad, verzällt er nie.
»Wo litt dann Stalingrad,
en welchem Land ess dat?»
« Stalingrad pack`e nie, irjendwie.

Übersetzung von Link

An der "Vringspooz" (Severinstor) triffst du ihn
mit seinen Kumpeln und der Mammutflasche Lambrusco.
Auf der Plastiktüte mit seinen paar Klamotten steht "Eduscho".
Ja, der Jupp zieht gerade seine Segel hoch,
und er nimmt dich mit,
jedenfalls meint er es,
und er erzählt sich froh.

Auf dem Programm steht Weltreise -
wie jeden Tag erzählt er, was ihm wo passiert ist.
Kokosnüsse und Packeis...
und wie er über den Äquator balanciert ist.
Und überhaupt die tausend Frauen, die er kannte,
und die Messerstecherei,
seit der der Daumen fehlt an seiner rechten Hand.

Und erst in Katmandu,
wo er mit zwei Yetis Skat geklopft hat.
Es wurde mancher Neger blaß,
von dem, was unser Jupp, auch geistig,
alles drauf hat.

Und dann die Wahnsinnszeit
als Robinson, in seiner eigenen Welt,
ganz auf sich selbst gestellt
oh Mann, wer kann das schon?

Jupp erzählt vom Goldrausch,
und wie er Twist getanzt hat mit einer Kobra,
von einem karierten Zebra,
der blonden Fee aus Peking namens Lola.

Nur von Stalingrad erzählt er nie.
Wo liegt denn Stalingrad?
In welchem Land ist das?
Stalingrad packt er nie, irgendwie.

Eins der Lieder, die ich am meisten mag von BAP, die Musik passt arg gut zum Text und das schöne, im Video ganz andächtig gespielte, Gitarrensolo hat sogar was Heilendes, wie ich finde.


Hallo Herr Meyer,

ein schönes Beispiel für einen Menschen, der seine, wahrscheinlich idiologisch angeheizten, schlimmen Taten und Geheimnisse nie beichten konnte und so wohl mit einer tonnenschweren Last durchs Leben ging.

Ich hab vor einiger Zeit mal mit meiner Schwester, sie ist eine sehr erfahrene Psychotherapeutin mit voller Medizinausbildung, diskutiert, ob es nach Traumata nicht das Wichtigste ist, dass die Menschen irgendwann erzählen können um sich zu erleichtern.

Für mich erstaunlicherweise, plädierte sie eher für den Weg die Sachen im "begrabenen Zustand" zu lassen und die Menschen nicht zu überfordern.* Sie hat ganz klar mehr Background und Erfahrung in diesem Fach als ich, aber trotzdem will es mir nicht in die Birne. Also Vorsicht, alles was jetzt kommt ist nur Laienpsychologie.


Für mich sieht es so aus, dass der Mensch zur Verdrängung fähig ist und dieses ihm auch hilft, die ganz harten Schicksalsschläge überhaupt erst einmal zu überleben.

Aber gleichzeitig denke ich, dass es nicht gesund ist die Sachen ewig zu verstecken, man sollte sie wohl besser portionsweise wieder rausholen und in Gesprächen mit den nächsten, wertvollen Menschen die man so hat, teilen und damit verarbeiten.

Das Tückische ist, dass man diese Schandflecken auch vor sich selber so gut versteckt, dass man sie nur ganz schwer und nur mit einer brutalen Ehrlichkeit mit sich selber wieder finden kann. Eine einzige Verharmlosung, Kleinmacherei der Geschichten bis hin, bei ganz schwierigen Fällen, zum echten Vergessen läuft da in unserer Birne ab.

Für mich steht aber ganz klar fest:

Geheimnisse machen auf Dauer krank.

Ich hatte ja hier schon mal erzählt, wie es mich tagelang erleichtert hat, vermeintliche Schandflecken einfach im persönlichen Umfeld zu erzählen. Wenn man nichts mehr zu verstecken hat, fördert dies vor allem die Authentizität, damit die Echtheit und Spontaneität im Umgang mit anderen Menschen.

Ich bin überzeugt, dass dieses künstliche Lachen, welches mich sogar von diesen Leuten fernhielt, ganz einfach auch ein Krankheitssymptom ist. Gerade auch das Schweigegelübde macht krank. Isso.


Das bedeutet aber auch immer, dass man Menschen durch unbegründete gesellschaftliche Tabus (z.B. Homosexualität, Frauenbeziehungen von Priestern, uvam), wenn sie ihr Coming-Out nicht schaffen, in diesem krankmachenden Zustand einsperrt.

Grüße Bernd Gnirß


PS: In der Ostukraine, wiederum ideologisch aufgeheizt (sie reden von "Untermenschen") verletzen aktuell auch wieder Menschen ihre Seele, so dass sie wohl ein Leben lang mit diesen tonnenschweren Gewichten rumlaufen müssen.







PPS: Markus 9:43-48: Wenn dich deine Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das nie erlöschende Feuer.

So mancher wird denken, was meint Jesus jetzt plötzlich, ruft der radikal Gewaltlose plötzlich zur Selbstzerstümmelung auf?
Nein, die Antwort ist ganz einfach dass er die Menschen davor warnen will, dass seelische Verletzungen tausend mal stärker schmerzen werden als alle körperlichen. Das wird nicht jeder wissen, aber Menschen mit Traumata oder Depressionen können davon berichten.

*PPPS: Sie hat aber auch berichtet, dass es an dieser Stelle in Fachkreisen sehr unterschiedliche Standpunkte gibt.

P4S(18.08.2014): Mich hatte auch eine (leichte, wie ich mittlerweile aus Vergleichen erkennen kann) Depression erwischt, ich dachte damals ich müsse gegen meine Überzeugungen handeln. Als ich meinen Entschluß ("ich mach den Laden platt") getroffen hatte, ging es mir schlagartig wieder gut, alles Körperliche seither war ein Klacks gegen die leichten seelischen Leiden, die ich durchlitten hatte.

Die Menschen mit Schweigegelübde und ständiger Mindcontrol haben hier ein Problem, weil sie sich in Lebensgefahr begeben würden. Ich würde die Flucht nach vorne vorschlagen, alle revolutionären Vorhaben als Verbesserung innerhalb des Systems in Richtung Weltherrschaft 2.0 verkaufen.


Freitag, 15. August 2014

Liebe ist göttlich

Kann sein, dass das Video nur mit Anonymox funzt.



Selten dass Musik und Text so gut zusammenpassen.

Es war, wie ein Regensturm, der über mich hereinbrach.
Und ich spürte, wie meine Seele zerbarst!

Ich hatte all meinen Glauben verloren.
Doch plötzlich erkannte ich meinen Fehler.


Während eines Gebetes wurde alles um mich herum still.
Die Zeit blieb stehen und ich erkannte:
Ich brauche Liebe – eine göttliche Liebe.

Jetzt da ich eingesehen habe, wie blind ich doch war! Vergib mir!

Schenke mir erneut deine Zuneigung,
denn sie wird mir helfen, mein wahres Ich wieder zu finden.


Durch den Sturm, der Heiligtum brachte,
wurden Geist und Seele wieder befreit.
Ich spürte plötzlich die Realität und erkannte die wichtigen Dinge des Lebens.

Genau diese Liebe brauche ich.

Kein Spiel mehr mit gezinkten Karten! Keine Spekulation!
Zum ersten Mal meine ich es wirklich ernst!


Zeig mir, wie man ein Versprechen lebt, und nicht bricht!*
Denn durch die Liebe finde ich wieder zu mir selbst.


Ich habe mir nur selbst etwas vorgemacht,
mir eingeredet, dass alles in Ordnung sei.
Aber tief in meinem Innersten wusste ich, dass ich falsch lag.
Die Botschaft war klar – glaube mir:


Alles, was ich brauche, ist diese einzigartige Liebe,
um mich selbst wieder zu finden.



*Mein erstes und wohl wichtigstes Versprechen war mein Taufversprechen.

Montag, 11. August 2014

Origami

"Ich hab denen gesagt, dass es unausgeglichen ist."



Hallo Frau Lorisz,

An meiner allerallerersten Arbeitsstelle, ich hab als Leiharbeiter bei einer Firma in Speyer begonnen, hat man mir als blutiger Anfänger erstmal mehr so die niederen Arbeiten übertragen, dazu gehörte auch den Elektroplan für das laufende Projekt zu zeichnen und immer mal wieder auszudrucken. Das war besonders lästig, weil es, wie damals üblich, nur einen Drucker mit DIN-A4-Endlos-Papier gab und die Streifen hinterher immer erst noch mit Tesa zusammengeklebt werden mussten.

Irgendwann war auch mal ein Exemplar für den Kunden erforderlich, das ich passend faltete und in den vorgesehenen Kuvert steckte.

"Heeeerrrr Gnirß,... könne Sie noch nit emol e Plan zusammefalte?" kam dann plötzlich quer durch den Raum vom Chef der Abteilung und er zeigte mir gnädig, wie man eine Zeichnung gemäß der Norm für technische Zeichner zu falten hatte. Er nutzte dabei die Gelegenheit mich vor den Kollegen gleich noch genüßlich mit zusammenzufalten.

Zu seiner Ehrenrettung muss ich aber gleich noch dazu sagen, es war nicht gehässig sondern eher eins dieser üblichen Hackordnungsspielchen. Die drei Kollegen im Raum grinsten höflicherweise auch nur leicht in sich rein und einer der drei, der ausbildungsmäßig auch ein Ingenieur war, kam kurz danach gleich zu mir und erzählte mit vielsagendem Blick...."Er ist ja nur Techniker".


Dass ich auf Standesdünkel nicht viel gebe, kann sich jeder denken der mich kennt, aber wo liegt eigentlich der entscheidende Vorteil der akademischen Ausbildung?


Nach meiner Einschätzung ist es neben dem einfachen Wissen eine recht diffuse Kunst: Die Fähigkeit zur Abstraktion.

Man braucht diese Fähigkeit bei großen und komplexen Projekten ganz einfach um die Übersicht zu bewahren und letztlich sogar um rechtzeitig, das heisst schon in der Konzeptphase (wenn noch nichts gekauft oder gebaut wurde), die Machbarkeit einzuschätzen. Auf deutsch: Ob die Sache am Ende überhaupt funktionieren wird.

Es ist kein Zufall, dass kürzlich rauskam, dass der Verantwortliche für den Brandschutz beim BER nur ein, wohl größenwahnsinniger, Techniker ist. Ich hab oft erlebt, dass Kollegen einfach loswurschteln und wenn man nach den entscheidenden Hürden (auch Killerkriterien genannt) im Projekt frägt, sind diese gar nicht erkannt und entsprechend ist auch null Plan vorhanden.

Interessanterweise führte ich mit einem Studienkollegen zu dem Thema wenige Jahre nach unserem Abschluß mal zu dem Thema ein Gespräch, in dem wir übereinkamen, dass schon die FH-Kollegen diese Fähigkeit deutlich weniger oder gar nicht mehr haben (Klaus: "...die hänn des itt..").

Wie erwirbt man dann diese Fähigkeit, stoffmäßig waren doch das FH- und Unistudium recht ähnlich? Ich muss zugeben, das ist mir selber nicht ganz klar. Ein wesentlicher Unterschied zwischen FH und Uni ist der Grad der Verschulung. Vorgaben zu Weg und Methoden waren an der Uni, für mich anfangs verblüffenderweise, extrem gering. Es gab kaum Pflichttermine (ich hab nur die 20% besten Vorlesungen regelmäßig besucht), jeder konnte völlig selbstständig seine Arbeitsweise und seinen Studienweg gestalten und musste letztendlich nur seine Fähigkeiten zu den Prüfungsterminen nachweisen. Entsprechend viel unterschiedliche Lernnodelle konnte man dann bei den Kommilitonen auch immer bewundern. Ich hoffe nur Bologna hat da nichts Wertvolles beseitigt.

Ein anderer Punkt dürfte die immense Stoffmenge sein: Was in der Schule drei Jahre Leistungskurs Mathe war, wurde vom Professor in drei Monaten erledigt und zusätzlich noch mit hochtheoretischen Beweisen unterfüttert.

Als ich, gewappnet mit Physik-Leistungskurs, in den ersten Wochen von den älteren Semestern hörte, dass die Physikklausur nach zwei Semestern ohne Formelsammlung zu bestehen sei, war meine erste Reaktion: "Das ist unmöglich, das schafft kein Mensch."

Ich wills jetzt nicht zuweit ausbreiten, man wühlt sich durch Berge von Büchern (gute und schlechte, in einem Fall stand mal im letzten Kapitel Zeugs was man brauchte um das erste Kapitel zu verstehen) und alten Klausuren und erkennt allmählich, hauptsächlich auch mithilfe der "Höheren Mathematik" (ganz wichtig !!! um Vieles in der Welt wirklich zu verstehen), die Analogien.

Als ich Jahre später mal die Gondel eines Windrads von innen besichtigte, dachte ich nur so bei mir: Aah, hier haben wir ein Beispiel mal in Echt und direkt nebenander: Eine dicke, langsam drehende Welle vom Rotor kam rein, ging in ein Getriebe und kam als deutlich dünnere, schnell drehende Welle wieder raus. Daneben ein Trafo, an welchem dicke Kabel (viel Strom) mit niederer Spannung reingingen und dünne, mit hoher Spannung wieder rauskamen. Richtig, ein Getriebe ist prinzipiell das Gleiche wie ein Trafo, nur in grün.*

Mechanische Leistung:  Pm = gr. Moment * kl. Drehzahl  =  kl. Moment   * gr. Drehzahl
Elektrische Leistung:     Pel = kl. Spannung * gr. Strom    =  gr. Spannung  * kl. Strom


Mein Output beim Arbeiten waren dann meistens auch nur beschriftete Vierecke mit Pfeilen zwischendrin. Diese abstrakte Darstellungsmethoden werden aber auch gerne von Dünnbrettbohrern bis hoch in Führungskreise imitiert. Wie oft saß ich schon in einem aufgeblusterten PP-Vortrag (meistens aus dem Vertrieb oder Controlling), wo ich mich hinterher nur fragte: "Und wo war jetzt die Idee?"



Ein Beispiel für die Wirksamkeit der Abstraktion zur Erfassung von Komplexizität will ich noch geben. Bei Maschinensteuerungen aller Art ist es aus Sicht der Steuerungstechnik sehr hilfreich, die relevanten Elemente in Sensoren, die den Zustand der Maschine erfassen/messen können und Aktoren, die irgendwas bewegen oder auslösen können. Genau dazwischen befindet sich immer die Logikschaltung (heutzutage ein Rechner mit Software), die beides sinnvoll verbindet.

Um die Aufteilung zu verdeutlichen, übertrage ich die Sichtweise mal kurz auf den Menschen.




Man erkennt schnell, links sind unsere fünf Sinne, mit denen wir unsere Umgebung erfassen, um dann mit unserem Gehirn die Entscheidungen zu treffen was unsere Aktoren (eigentlich sind das alle Muskel die wir bewusst bewegen können, manche ja sogar die Ohren) tun sollen. Intern hat der Körper natürlich noch weitere Sensoren (wie z.B. Temperaturmessung, Blutdruckmessung uvm) um übers Unbewusste die Körperfunktionen zu regeln.

Auch dass die Propellerfabrik neuerdings Informationen direkt ins Gehirn übertragen kann, ist in dem Schaubild nicht enthalten. Das gehört wohl eher in die Kiste wie auf der Aktorenseite die Muskeln an den Ausscheidungsorganen.

Für die Techniker interessant: Der Mensch hat sogar direkt an jedem Gelenk eine Art Positionssensor, wie könnte man sonst (auch direkt nach dem Aufwachen) mit geschlossenen Augen wissen, wie Beine, Arme und Finger stehen. Eine typische Erkenntnis, die eigentlich nur diese abstrahierte Betrachtung so einfach zu Tage fördern kann.

Im nächsten Beispiel zeige ich grob die Struktur wie es beim elektronischen Auto aussähe, ich denke man erkennt die Analogien:



Oben steht "aussähe", es gibt meines Wissens noch kein vollelektronisches Auto. Bei den Sicherheitsfunktion Lenken und Bremsen hat sich im kommerziellen Bereich noch keiner getraut sie rein elektronisch aufzubauen (mein Wissensstand). Das Lenkrad hat trotz Servo über die Lenksäule immer noch ein feste mechanisch Verbindung zur Lenkmechanik, das Bremspedal trotz Bremskraftverstärker und ABS-Gedöns immer noch die Kopplung zur eigentlichen Bremshydraulik.

Übrigens im Gegensatz zum Flugzeug: Airbus fliegt schon lange vollelektronisch und auch Boing hat die letzten Seilzüge irgendwann rausgeworfen. Wer hätte auf den ersten Blick vermutet dass die Lenkfunktion beim Auto gefährlicher ist als alles beim Flugzeug. Ja, das Auto könnte bei einem Lenkungsausfall innerhalb einer Sekunde mit Fullspeed am Baum hängen.


Und jetzt bin ich eigentlich endlich da wo ich hinwollte, die Sicherheitsfunktionen. Was bräuchte man mindestens, um z.B. die Lenkfunktion sicherheitsrelevant elektronisch aufzubauen. Dass das folgende nicht ausreicht, wird jedem sofort einleuchten.**




Ein plötzlicher Defekt am Lenkradsensor, der die Stellung des Lenkrads misst, würde ausreichen um von jetzt auf Nachher in den Graben zu fahren. Das Gleiche wenn die Logik spinnt oder sich der Motor/Zylinder selbstständig macht, der die Radstellungen justiert. Wie schon häufiger beschrieben wird ein derartiges Problem durch mindestens redundante Elemente gelöst. Hier eine Art Minimallösung, für die Lenkung wird das nicht ausreichen (ggf. 3. System, aber das Prinzip wird wohl anhand dieser Minimallösung deutlich).








Uuuups, jetzt ist es doch kompliziert. Nee, isses nicht.

- Die Aktoren werden kontrolliert und können notfalls von der alternativen Logik abgeschaltet werden.
- Die Logiken überwachen sich gegenseitig.
- Der Lenkradsensor ist doppelt vorhanden und wird auch von den Logiken verglichen.

(Normalerweise macht man hier und da noch mehr überkreuz, aber dann wird diese Struktur fürs Verständnis zu unübersichtlich, die Prinzipien stecken drin).



Acht Posts zurück (hier) habe ich von einer zweigliedrigen UNO als fehlendes Puzzlestück gesprochen. Ich denke dass in dieser sicherheitstechnischen Minimalstruktur sehr viele Anregungen für eine völkerrechtliche Lösung dieser Idee stecken. Völlige Unabhängikeit und Kontrolle an den richtigen Stellen sind die entscheidenden Punkte.

Ich hoffe das Abstraktionsvermögen der Experten reicht aus, um den beabsichtigten Transfer zu schaffen. Noch ein kleiner Tipp: Die Aktoren sind technisch immer die gefährlichsten, übertragen also die Exekutiven mit dem Gewaltmonopol (die Armeen der Blöcke). Die Sensoren entsprechen wohl den Berichterstattern (die 4. Gewalt).

Hie und da hab ich auch zaghafte Reaktionen auf meine Idee vermuten können, in welchen die Idee zu mehr als zwei Blöcken vorgeschlagen wurde (multidingens). Das entspräche der Drei- oder Mehrfach-Struktur, die man in der Sicherheitstechnik auch benutzt, die aber sehr schnell sehr komplex und unübersichtlich werden.



Gruß Bernd Gnirß

PS: National hat man in der Rechtssprechung eigentlich diese mehrfach redundanten Strukturen schon ganz gut realisiert, indem man nacheinander die verschieden Instanzen zur Verfügung hat. Die Schwachstelle scheint mir hier die Sensorik (Gutachterwesen) zu sein. Siehe hier. Neuerdings scheint aber sogar auch die Unabhänigkeit ein Problem zu sein (Mord an Richter Heindl !!!).

*PPS: Das sind genau die Sachen, die Einstein hier meinte. Er hat geblickt, das kann nichts Zufälliges und nichts Irdisches sein und war ja folglich auch tiefgläubig.

PPPS(20.08.2014): Nochwas zur Abschaltung der Aktoren, das ist oft die anspruchsvollste Aufgabe in den technischen Systemen, die Anlagen in den sicheren Zustand zu bringen. Auch braucht es Schaltelemente, die die entsprechend große Leistung schalten können.

Das ist auch wiederum ein Analogon zum Ausschalten der Armeen. Wenn man gerade das unmenschliche Abschlachten in der Ostukraine verfolgt, scheint da kein Mittel zu existieren. Wobei ich mich wundere, dass diesen Deppen niemand Munition unterjubelt, die die Geschütze unbrauchbar macht oder Treibstoff, der die Motoren irreversibel beschädigt. Gerade auch weil da bestimmt viele "Soldaten" dabei sind die gegen ihre Überzeugung handeln müssen.

**P4S(23.08.2014): Damit das alles nicht nur theoretisch bleibt: Irgendwann kam mal für einige Zeit die Mode auf, Drehleitern auch auf Fahrgestelle mit gelenkten Hinterrädern aufzubauen (kleinerer Wendekreis). Diese Funktion lässt sich mit vertretbarem Aufwand eigentlich nur elektronisch realisieren, da eine feste Verbindung zwischen mechanischer Lenkung und Hinterrädern nachvollziehbar zu aufwendig wäre. Diese Fahrgestelle wurden als Serienausführung ohne Modifikation bei den Profis von der Stange gekauft und dann von kleinen Klitschen mit der Sonderfunktion versehen.

Natürlich gab es dort eher die Leute, die gut Pläne falten können und so kam es tatsächlich, schon bei uns auf dem Hof, bei einer Testfahrt dazu, dass schlagartig die Hinterräder auf Vollausschlag "lenkten" und der überraschte Testfahrer mit dem Heck an einer Reihe abgestellter Löschfahrzeuge entlangschrammte.

Freitag, 8. August 2014

Schwarzer Peter




Hallo Herr Klink,

wenn ich die Zeichen richtig deute, dann will man jetzt einen guten Freund von mir ermorden.

Solche Entscheidungen treffen wohl nicht mehr die kleinen Hansel, da dürften größere Kaliber dahinterstecken. Ich habe bei einem überraschenden Kurzbesuch mal das Auto eines gewissen Dr. X vor seinem Haus gesehen, der ihn eigentlich gar nicht kennt.

Was das ganze soll versteh ich schon gar nicht, will man mir dann die Schuld für die Tat zuschieben?

Die haben wirklich den vollen Knick in der Logik.

Gruß Bernd Gnirß

PS: Ich hätt für den Mann eigentlich eine sinnvollere Beschäftigung als die Quasimodos zu befehligen. Als langjähriger starker Befürworter der Atomkraft könnte er in Fukushima beim Aufräumen helfen, die Japsen haben das Ding noch nicht im Griff.

Wer weiß wie lange man noch im Pazifik baden kann.

PPS: Bernhard, Joachim, Andrea, Seff, Langhauser, ich erwarte dass ihr das Maximale tut um ihn vor Eurem Verein zu schützen. Ihr wisst bestimmt auch dass er der Letzte ist, der sowas verdient hat. Könnte sein dass Tommy sogar mit ihm verwandt ist, da sind gewisse Ähnlichkeiten im Sprechen, Bewegen.

War wohl nicht ganz so gut, was ihr da mit Eurem Geheimverein mitaufgebaut habt.


PPPS(12.08.2014):

Du und ich: Wir sind eins, Ich kann Dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen
(Mahatma Ghandi).

Ich hatte das schon an anderer Stelle aufgeführt, aber sie blicken scheinbar nicht dass sie die Wunden in ihre eigenen Seelen schlagen. Nicht nur die Täter, auch die Auftragsgeber sind nach der "bösen Tat" lebendig tot.Und bei irreversiblen Taten kann noch nicht mal mehr ich einen Rat geben. Diese Sachen delegier ich immer zum Chef.

P4S(18.08.2014): Ich blicke das aus meiner Perspektive nur ganz allmählich, aber zur Zeit scheint es lebensgefährlich zu sein, Kontakt mit mir aufzunehmen oder gar etwas zu meinen Gunsten zu bewirken. Hier muss jeder ganz genau selber wissen, was er tut.

Dienstag, 5. August 2014

Die Quasimodos


Komm schon, nur ein ein paar mehr, ich muss meinen Stoffwechsel ankurbeln.



Hallo Frau Teppen,

wer mich näher kennt, der weiß dass ich mit meiner Umgebung immer sehr respektvoll umgegangen bin. Ich weiß niemand, der mit mir eine Rechnung offen haben könnte.

Trotzdem hab ich in den zurückliegenden Jahren einen fürchterlichen Terror erlebt. Die Strukturen, die sowas ermöglichen, werden so allmählich wohl auch jedem offensichtlich werden.

Tatsächlich war es niemand aus meiner nächsten Umgebung (bis auf die Ex), der mich ohne Befehl traktiert hat.

Nach den aktuellen Hinweisen bleiben derzeit als Befehlsgeber für den Terror drei Menschen, die mich nur ganz entfernt kennen: Einer mit Hasenscharte, einer mit knallroten Haaren und einer mit einem kräftigen Mal im Gesicht.

Ich bin natürlich auch bei derart deutlichen Zeichnungen nie jemand gewesen (auch als Kind nicht), der dies als Anlass zu Hänseleien oder Spott verwendete. Aber bei diesen Menschen scheint durch ihre Erfahrungen eine allgemeine Agression zu entstehen, die sie dazu bringt machtvolle Positionen erreichen zu wollen und dann mit der Vergeltung für die erlittene Schmach zu beginnen.

Warum trifft es mich?* Außer dem Rachfeldzug der Ex kann ich nur vermuten, dass mich meine Ergebnisse in Schule und Beruf exponiert haben, ich hab bestimmt einige Talente (einige auch gar nicht, ich war nie gut im Sport), aber Vieles war auch reiner Fleiss und eine extrem gesunde Psyche (verdank ich meinem Elternhaus).

Zum Fleiss: Ich hab zuhause die Arbeit als etwas Positives vermittelt bekommen und hab deswegen auch immer sehr gern gearbeitet, körperlich und auch geistig.

Schon ein seltsames System, in welchem die Psychopathen soviel Macht innehaben.


Gruß Bernd Gnirß

PS(06.08.2014): Eb, weil Du de Schorsch immer so geärgert hasch, nemmt der jetzt Rache an mir ("Hey Brauner, dei Hoor brenne").

PPS(10.08.2014): Ich hab ja hier schon vermutet, dass unser Mathelehrer in der Oberstufe ermordet wurde. Jetzt vermute ich auch den Täter gefunden zu haben, er hatte auch damals schon dieses ätzende künstliche Lachen. Er hat leider seine nettgemeinten Frozzeleien (das war ein unheimlich nobler und als Lehrer fähiger Mann) wohl aus Mangel an Selbstwert als Spott aufgefasst und hat wohl gemeint sich revanchieren zu müssen. Welche Tragödie?

*PPPS(10.08.2014): Gestern noch ein Tipp auf Twitter gesehen, es gibt wohl schon die ersten Interessenten, die auf meine Immobilie spekulieren. Fast schon Zustände wie damals bei der Arisierung, nur dass in diesen Zeiten die ganz Welt zuschauen kann (so ein Gschmäckle wird man heutzutage gottseidank nicht mehr so leicht los).

P4S(07.09.2014): Seit ein paar Tagen zerschießen sie mir u.a. die Gesichtsnerven. Ich soll wohl eine schiefe Fratze haben, damit ich mal sehe wie das ist?
Ist aber ein Fehler: Ich seh das gar nicht, ich muss das ja nicht anschauen.

Das war übrigens auch der Hintergrund der "Ice Bucket Challenge" mit der Verbindung zur ALS-Krankheit. Bei Phil Collins hat man so die Hände fürs Schlagzeugspielen unbrauchbar gemacht.

Ich kann mittlerweile die Gartenscheren auch nur noch mit zwei Händen und viel Anstrengung bedienen, also so ca. 60% der Muskelnerven sind wohl schon tot. Nehmt Euch ruhig weiter was ihr brauchen könnt. Nicht?

Aber irgendwie ist dieses Hände-Abhacken in dieser versteckten Form nicht so geil wie das was die Taliban und ISIS so machen, da spritzt wenigstens Blut. #Ironie