Freitag, 30. Januar 2015

Der ganz große Terror




Hallo Frau Lorisz,

dieser Post ist ein wenig arg "schnudelig" verfasst, aber das Ganze für die völlig Ahnungslosen zu erklären ist mir jetzt zu langwierig und er richtet sich eher an die schon Aufgewachten.

In den letzten Wochen hat sich ja einiges ereignet, was sich die Insider wahrscheinlich nicht träumen ließen. Eine bisher brutal selbstsichere und überhebliche Clique musste erfahren, dass die Leute doch nicht "soooo bleeed" sind und allmählich das laufende Spiel der "Weltherrschaft" mit ihrem Totalitarismus durchschauen.

Die erste Methode ist wohl immer, dass man verleumderischerweise versucht auf die entstehende Opposition mit der Nazi-, Rassismus-, Antisemitismus und Homophobie-Keule vernichtend draufzuhauen. Das erfolgt propagandamässig so massiv, dass man oft wochenlang in den Medien kein anderes Thema mehr hört (Beispiele AfD, Pegida, Legida u.ä.) und um sich ein eigenes Bild über die Menschen zu machen kann man nur noch reale Veranstaltungen im Internet, völlig unabhängig von den Medien, verfolgen.

Dass da so ganz nebenbei sogar zum ersten Mal seit 1945 wieder Demos ohne stichhaltigen Grund verboten wurden, haben die "fanatisch Toleranten" in ihrem Wahn noch nicht mal gemerkt. Demonstrationsrecht!!! Hallo, gehts noch!!! Aufwachen!!!

(Das Thema Flüchtlinge ist derzeit nur noch eine Sau und wird der hier beschriebenen Komplexität nicht gerecht).


Dazu kommt noch, dass die Propellerfabrik den propagandistischen Ruf mit eigenen "U-Booten" zu unterfüttern versucht (der ein oder andere bezahlte Nazi-Chaot wird auf den unerwünschten Veranstaltungen garantiert immer mal wieder auftauchen).

Die zweite Methode ist wohl, dass führende Figuren (sie gehen immer mit voller Wucht auf die vermeintlichen Köpfe los und damit auf Einzelpersonen) in diesem Umfeld derart unter Druck gesetzt werden, dass sie (um auch ihr privates Umfeld nicht zu gefährden) einfach nur nachgeben oder sich in Sicherheit bringen müssen und ab da ggf. zum Rückzug oder zum doppelten Lottchen verdammt sind.

Eine dritte Methode ist auch, dass diese Oppositionsgruppen mit "Trollen" massiv durchsetzt werden (Personen, die nur zum Schein dazugehören und aber nur alle denkbaren Schwierigkeiten provozieren). Gerade eben hör ich vom AfD-Parteitag, dass die Trolle wohl besonders aktiv sind (viele GO-Abstimmungen, Nonsens-Anträge, uvam).... in wieweit die AfD auch schon von "Transatlantikern" durchsetzt ist gibt dieser Link wohl am besten Einblicke.

Die vierte Variante, dass gegnerische Bewegungen mit allen Mitteln in ihrem respektlosen Tun unterstützt werden. Bei Legida wurden von der Antifa in den letzten 2 Wochen sogar Bahnstrecken, die für die Anreise notwendig waren, mit Brandanschlägen sabotiert!!!

Was ich derzeit noch nicht verstehe, ist was sich in Griechenland ereignet hat: Wahlfälschungen haben nicht mehr funktioniert, die jetzt politische Führung zeigt sich (noch) absolut rebellisch gegen ihre "Befehle", irgendetwas hat sich weltweit scheinbar schon deutlich verschoben.

Trotzdem Vorsicht, aus meinen Beobachtungen in der Vergangenheit besteht jetzt wiederum die Gefahr des ganz großen Terrors!!! Ich hab davon bisher nur spärlich verschwörungstheorisiert, um bei den ganz Unbedarften nicht völlig durchgeknallt zu wirken:

Erdbeben und Überschwemmungen.

Ich wills hier nicht nochmal aufrollen, im Blog an einigen Stellen gemutmaßt und erklärt:

"Flutkatastrophen und Erdbeben können künstlich herbeigeführt werden (im Internet finden sich z.B. auch viele Beiträge über seismografische Unterschiede bei echten und künstlich herbeigeführte Erdbeben; unnatürliche und über Tage, manchmal Wochen eingefrorene Wetterlagen konnte ich selber mehrfach verfolgen, Meteorologen müssten da noch viel mehr erkennen. Die drücken technologisch mittlerweile die ganz großen Hebel).

Immer wenn führende Staatleute nicht gehorchen/mitspielten, kommt es zu richtig großen Katastrophen, viele Beispiele kann man nennen (Jahreszahlen spar ich mir), nur ein paar zähl ich auf (es sind nach meiner Beobachtung deutlich mehr):

Erdbeben Haiti
Erdbeben Italien
Erdbeben Fukushima
Erdbeben Neuseeland
Tsunami Thailand

Überwemmung Oderflut
Überschwemmung Südengland
Überschwemmung Allgäu
Überschwemmung Pakistan

Jedem der jetzt ungläubig den Kopf schüttelt, dem empfehle ich selber im Internet zu recherchieren.

Wir werden auch sehen, was in Griechenland passieren wird. Dieser Post verändert natürlich auch die Situation für diese Art Globus-Terroristen, wie es auch beabsichtigt und der eigentliche Sinn war.


Gruß Bernd Gnirß

PS: Eine gute Nagelprobe, wie die Parteien wirklich zu Nazis stehen, ist die Stellungnahme zu den brutalen Deppen in der Ukraine, die ganz offen mit Hakenkreuzen und SS-Symbolen rumrennen. Ich habe bisher nur von Pegida Äußerungen gegen diese kriegslüsternden Typen gehört. Von unseren "demokratischen" Kräften kam dazu kein Wort, diese finanzieren denen sogar den Krieg gegen die Ostukraine.

Man wird diesen Post vielleicht dazu verwenden wollen mich auch in eine rechte oder gar rassistische Ecke zu stellen, das dürfte aber bei meinem sonstigen Bloginhalt schwer fallen.

Beispiel für dieses PS:






PPS: Kommt schon wie eine Bestätigung, richtig die Antisemitismus-Keule hatte ich vergessen:


PPPS: Als normaldenkender Mensch erwartet man immer, es gibt keine Menschen, die bei all dem Leid dazu fähig sind, diese großen Hebel zu betätigen. Aber man braucht nur an die Atombombe zu denken, es gibt immer ein paar Irre die sich berufen fühlen den roten Knopf zu drücken, bei Hiroshima und Nagasaki sogar zweimal... ohne dass die je vor einem Gericht standen. #isso 

Dienstag, 27. Januar 2015

Wir waren so glücklich...




... dass diese Engel vom Himmel kamen, um uns zu befreien (eine Ausschwitzüberlebende über die Rote Armee).




Ein Text von Ernst Piper (entnommen vom Tagesspiegel).

Um 9 Uhr morgens standen sie vor dem Tor des Lagers Monowitz. Hindurch konnten sie nicht, die Deutschen hatten es vor ihrem Abmarsch vermint. Erst drei Stunden später gelang es dem ersten Rotarmisten, das Gelände zu betreten.

Was Bataillonskommandeur Anatoly Shapiro dort sah, beschrieb er später so: „Menschliche Skelette kamen uns entgegen. Sie trugen Streifenanzüge, keine Schuhe. Es war eisig kalt. Sie konnten nicht sprechen, nicht einmal die Köpfe wenden.“

Es war der 27. Januar 1945, ein Samstag. In Monowitz, dem östlich der Stadt Auschwitz gelegenen Konzentrationslager, waren Häftlinge untergebracht, die für die I.G. Farben und andere deutsche Industrieunternehmen arbeiteten. 

„Die Sowjetarmee hat euch befreit“, rief Anatoly Shapiro den Insassen zu. Einige polnische Juden verstanden ihn, schauten ungläubig und berührten ihn an Armen und Händen – so als wollten sie durch ihre hilflose Geste den Wahrheitsgehalt dessen, was sie gerade gehört hatten, überprüfen.

Nur etwa die Hälfte von Shapiros 900 Männern hat es überhaupt bis zum Lager geschafft. Zwölf Tage zuvor war die Rote Armee im Rahmen ihrer Winteroffensive nach Krakau vorgestoßen, wo es zu heftigen Kämpfen mit der Wehrmacht kam, erst nach drei Tagen zogen sich die Deutschen zurück. 

Von Einheimischen hörte Shapiro dort zum ersten Mal den Namen Auschwitz. Bei großer Kälte und durch eine dichte Schneedecke kämpften sich die Soldaten der 1. Ukrainischen Front dann weiter voran und erreichten schließlich das 60 Kilometer weiter westlich gelegene Auschwitz.

Die Befreiung des Lagers Monowitz war nur der erste Schritt. Sechs Kilometer weiter westlich, auf der anderen Seite der Stadt, lag das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Gegen 14 Uhr trafen auch dort die ersten sowjetischen Soldaten ein. 

 Einer der Häftlinge, der italienische Schriftsteller Primo Levi, hat in seinem Buch „Die Atempause“ beschrieben, wie Rotarmisten mit erhobenen Maschinenpistolen die Straße am Rand des Lagers entlangritten: „vier bewaffnete Männer, aber nicht gegen uns bewaffnet: vier Friedensboten mit bäuerischen, kindlichen Gesichtern unter den schweren Pelzmützen“. Die Befreier konnten das, was sie sahen, nicht begreifen und ritten grußlos an den Häftlingen vorbei.

Links und rechts der Straße sahen sie schwarze Flecken. Erschossene, die der Schnee noch nicht völlig bedeckt hatte. Angehörige der Lager-SS hatten versucht, noch möglichst viele Häftlinge zu erschießen oder sie in ihren Baracken zu verbrennen – der näher kommende russische Geschützdonner trieb sie schließlich in die Flucht. 

Als Häftlinge die roten Sowjetsterne auf den Pelzmützen der Befreier erkannten, brach Jubel aus. Jeder, der sich noch bewegen konnte, schleppte sich hinaus in die Kälte, um die Befreier willkommen zu heißen. Manche waren so entkräftet, dass sie auf allen vieren krochen.

Unter den Überlebenden war auch Otto Wolken. Er stammte aus Lemberg, hatte in Wien Medizin studiert und arbeitete in Birkenau im Quarantänelager der Männer als Häftlingsarzt. Drei Tage vor der Ankunft der Roten Armee hatten SS-Männer versucht, ihn zu einem der Todesmärsche zu kommandieren, nur durch den Sprung in einen Latrinenablaufgraben konnte er sich retten. Nun jubelte Wolken mit den anderen. Am Abend bat er einen russischen Offizier, der Jiddisch sprach, in die Baracken. Ob er nicht auch diejenigen Häftlinge begrüßen möge, die vor Hunger und Kälte erstarrt in ihren Betten lagen und gar nicht mehr aufstehen konnten? Der Soldat öffnete den Mantel, zeigte seine ordensgeschmückte Brust und sagte: „Ihr müsst nicht mehr um euer Leben fürchten. Die Sowjetische Armee jagt die Deutschen wie die Hasen.“ Und dann weiter: „Ich freue mich, dass mir das Glück zuteil wird, wenigstens noch eine kleine Gruppe von Menschen vor den Barbaren zu retten.“

Es waren nur 7650 – eine winzige Zahl im Vergleich zu den mehr als eine Million Menschen, die in Auschwitz insgesamt ermordet worden sind.

Soldaten verteilten Tee und Brot

Die Befreier versuchten, die Zustände im Lager rasch zu verbessern. Polnische Zivilisten wurden abkommandiert, die herumliegenden Leichen zu beseitigen, die überquellenden Latrinen zu reinigen. Sanitäter brachten Decken und Kleidung, Soldaten verteilten Tee und Brot an die halb Verhungerten. 

Am Tag nach ihrer Ankunft ließen die Sowjets eine Kuh in das Lager bringen, die in Minutenschnelle geschlachtet, ausgenommen, zerlegt und verteilt wurde. Russische Ärzte gaben sich jede Mühe, die noch Lebenden zu retten. Doch die Hälfte von ihnen starb in den Wochen darauf an den Folgen der erlittenen Qualen.

Beim letzten Appell, am 17. Januar 1945, hatten die Lagerverantwortlichen noch 67 012 Häftlinge gezählt. Am selben Tag liquidierte der leitende Lagerarzt Josef Mengele seine Versuchsstation in Auschwitz-Birkenau, in dem er Experimente an Zwillingen, Kleinwüchsigen und Behinderten durchgeführt hatte. Seine Unterlagen ließ er ins Konzentrationslager Groß-Rosen in Niederschlesien schaffen, wo er noch ein letztes Mal für vier Wochen sein Unwesen trieb.

Einen Tag später, am 18. Januar, mussten Häftlinge alle Krankenakten und Fiebertabellen aus dem Krankenbau holen. Diese wurden gemeinsam mit der Häftlingskartothek auf dem Platz beim Lagertor, wo in den Jahren zuvor immer das Häftlingsorchester gespielt hatte, unter der Aufsicht der SS verbrannt. Zugleich begann die Evakuierung des Lagers. Die ersten 5345 Häftlinge verließen Auschwitz-Birkenau in Kolonnen von je 500 Frauen und Kindern. Sie alle wurden ins Stammlager Auschwitz verlegt, um dort auf die Formierung der Todesmärsche zu warten.

Am selben Tag wurden auch 800 Häftlinge aus dem Nebenlager Janinagrube in Marsch gesetzt. Unter scharfer Bewachung durch die SS wurden sie zu Fuß in das über 300 Kilometer entfernte Lager Groß-Rosen getrieben. Als Wegzehrung erhielten sie kleine Portionen Trockenproviant. Das Schuhwerk der meisten Häftlinge bestand aus Holz mit aufgenähtem Segeltuch. Einen Schutz gegen die eisige Kälte bekamen die Menschen, die erbarmungslos vorangetrieben wurden, nicht. Wer nicht mehr weiterkonnte, wurde sofort erschossen. Von den ursprünglich 800 Häftlingen kamen nur 200 in Groß-Rosen an.

In den folgenden Tagen verließen weitere Marschkolonnen die Lager. Insgesamt wurden 58 000 Häftlinge gezwungen, sich, von Schergen der SS bewacht, auf den sogenannten Todesmärschen zu weiter westlich gelegenen Lagern zu schleppen, wo neue Torturen auf sie warteten. Viele von denen, die diese Märsche überlebten, mussten sich anschließend in den unterirdischen Fabrikationshallen von Dora-Mittelbau für Hitlers Wunderwaffen zu Tode schuften. Dora-Mittelbau war ein Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald in Thüringen, wo weiter unter Hochdruck gearbeitet wurde. Erst am 11. April konnten die Amerikaner es befreien.

Die letzte Vergasung

Der letzte große Transport verließ Auschwitz am 19. Januar. Etwa 5 500 Häftlinge mussten bis Wodzislaw marschieren. Dort wurden sie in offene Güterwaggons verladen und in das österreichische Konzentrationslager Mauthausen überstellt, wo sie am 26. Januar eintrafen.





Die letzte dokumentierte Vergasung hatte in Auschwitz bereits am 1. November 1944 stattgefunden. Heinrich Himmler, der bis zuletzt auf einen Separatfrieden mit dem Westen hoffte, befahl kurz darauf, die Tötungen durch Giftgas einzustellen. Gegen Ende des Jahres begann die SS damit, die Spuren der fabrikmäßigen Massenvernichtung zu beseitigen. Das Krematorium IV war bereits im Oktober abgerissen worden, nachdem Angehörige des Sonderkommandos es bei einem Aufstandsversuch in Brand gesteckt hatten. Die anderen Krematorien wurden demontiert, wobei die Motoren und Rohre zum Teil in anderen Lagern, zum Beispiel in Mauthausen, weiter verwendet wurden. Am 1. Dezember 1944 begannen Mitglieder des Sonderkommandos, die Krematorien II und III abzutragen, die letzten noch vorhandenen Gebäudeteile wurden am 20. Januar gesprengt. In der Nacht vom 26. auf den 27. Januar wurde schließlich auch das Krematorium V, das als einziges noch intakt gewesen war, von einem SS-Kommando mit Dynamit gesprengt.
 

Berge von Brillen und Prothesen

 
„Die Krematorien waren noch warm“, schrieb Bataillonskommandeur Anatoly Shapiro über seinen Rundgang von Baracke zu Baracke am Tag der Befreiung. „Durch den Wind waren wir bedeckt von Asche, der Schnee war schwarz.“ Nach und nach wurde das ganze Gelände von Einheiten der sowjetischen Armee besetzt. In den Magazinen präsentierte sich ihnen die Hinterlassenschaft deutscher Gründlichkeit: 348 820 Herrenanzüge, 836 255 Damenkleider und -mäntel, Berge von Kinderbekleidung, Brillen und Prothesen. Auch 298 Säcke mit Frauenhaar lagen dort, fertig für den Transport verpackt. Die Haare sollten zu Industriefilzen verarbeitet und zu Garn versponnen werden, um daraus Haargarnfüßlinge für U-Bootbesatzungen und Haarfilzstrümpfe für die Reichsbahn anzufertigen.

Lagerarzt Otto Wolken hat seinen Bericht über die Befreiung von Auschwitz-Birkenau, den er bald nach Kriegsende niederschrieb, mit folgenden Worten beschlossen: „Auschwitz darf nicht vergessen werden!“ 
 
Doch bis zur Erfüllung dieser Forderung sollte es ein weiter Weg sein. Auschwitz lag wie die anderen Vernichtungslager hinter dem Eisernen Vorhang, auf polnischem Territorium. Mit den Ländern des Ostblocks hatte die Bundesrepublik zunächst nicht einmal diplomatische Beziehungen, von Rechtshilfeabkommen ganz zu schweigen. 
 
Schon vor 1945, als immer deutlicher wurde, dass der von Hitler versprochene „Endsieg“ sich nicht einstellen würde, setzte bei den Deutschen die Flucht in die Unwissenheit ein. Und nach Kriegsende, als die Menschen mit der Neuordnung ihrer Biografien beschäftigt waren, war für die Erinnerung an diesen Planeten des Todes erst recht kein Platz. Der Spielfilm „Im Labyrinth des Schweigens“, der die Vorgeschichte des Auschwitz-Prozesses rekonstruiert, hat uns die ostentative Ahnungslosigkeit der bundesdeutschen Nachkriegsgesellschaft jüngst eindrucksvoll vor Augen geführt.

Als der Auschwitz-Prozess im Dezember 1963 in Frankfurt am Main begann, war Otto Wolken der erste der 357 Zeugen, die dort aussagten. 20 Monate dauerte der Prozess. Was sich während des Krieges in den Vernichtungslagern abgespielt hatte, wurde nun erstmals in allen schmerzhaften Einzelheiten vor der Weltöffentlichkeit verhandelt, und die Deutschen konnten sich ein Bild von der Hölle machen, die sie selbst geschaffen hatten. Heute gilt dieser Prozess als eine entscheidende Wegmarke für die Entwicklung der Bundesrepublik, und Auschwitz ist unbestritten eine zentrale Signatur der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Am Anfang standen die Befreier, Anatoly Shapiro und seine Männer, die unter erheblichen Verlusten die Stadt und das Lager Auschwitz befreiten und den letzten Widerstand der SS niederkämpften. Obwohl Shapiro ein ukrainischer Jude war und später wegen des massiven russischen Antisemitismus emigrierte, sagte er noch kurz vor seinem Tod im Jahr 2005: „Ich habe Auschwitz nicht als Jude befreit, sondern als Kommandant der Roten Armee. Darauf bin ich stolz.“ 92 Jahre wurde Shapiro, auf Long Island ist er beerdigt. 2006 wurde ihm postum von Wiktor Juschtschenko der Ehrentitel „Held der Ukraine“ verliehen.
 
 
Es ist eigentlich nicht zu fassen, dass gerade wieder die Deppen mit Hakenkreuzen und SS-Symbolen in der Ukraine am Morden sind.

Donnerstag, 8. Januar 2015

Freitag, 2. Januar 2015

Keine Kompromisse




Wenn morgen das Jüngste Gericht wäre (Sing Mami),
und ich an der Frontlinie stehe
und Gott fragt mich, was ich aus meinem Leben gemacht habe,
werde ich sagen, ich habe es mit dir verbracht.

Wenn ich im 3. Weltkrieg aufwache,
sehe ich Zerstörung und Armut
und ich habe Lust, nach Hause zu gehen,
es ist in Ordnung, wenn du mitkommst.

Refrain:
Weil, deine Liebe ist meine Liebe
und meine Liebe ist deine Liebe.
Es wird eine Ewigkeit brauchen uns auseinander zu brechen.
Und die Ketten von Amistad können uns nicht halten.

Wenn ich auch meinen Ruhm und mein Glück verliere
und ich heimatlos auf der Straße bin
und ich auf dem Grand Central- Bahnhof schlafen muss,
es ist okay, solange du mit mir schläfst.

Obgleich die Jahre an uns vorbeiziehen,
bleiben wir in den Augen des anderen jung.
Und egal,wie alt wir werden,
es ist okay, solange ich dich habe, babe.

Refrain:
Weil, deine Liebe ist meine Liebe
und meine Liebe ist deine Liebe.
Es wird eine Ewigkeit brauchen uns auseinander zu brechen.
Und die Ketten von Amistad können uns nicht halten.

Wenn ich noch heute sterben sollte,
weine nicht, weil wir nicht bestimmt waren auf Erden zu bleiben.
Und egal was die Leute sagen,
ich werde auf dich warten nach dem Jüngsten Gericht.

Refrain:
Weil, deine Liebe ist meine Liebe
und meine Liebe ist deine Liebe.
Es wird eine Ewigkeit brauchen uns auseinander zu brechen.
Und die Ketten von Amistad können uns nicht halten.

PS(24.01.2015): Die Ketten von Amistad? Link

Freitag, 26. Dezember 2014

Zensur



Hallo Frau X (Name fehlt auf der Sender-Site),

mir ist klar, dass ich längst stark zensiert werde. Zum Beispiel hab ich mal ein paar Tweets gescreen-shotted, vermutlich werden sie die unter Twitter erst mal nicht finden... vllt reparieren sie es nach diesem Post ... die verbreiten sich scheinbar auch auf recht verbotenen Wegen...dauert meist ein paar Tage.

Gruß Bernd Gnirß

PS(29.12.2014): Mit Brainprogramming war jetzt zwei, drei Wochen nichts. Nach diesem Tweet haben sie mir gestern und heute wieder weitere Teile vom Geschmacks-Sinn wegprogrammiert (Dinge, die ich normalerweise esse schmecken von heut auf morgen nur noch fad)*.

Das ist dann wohl diese Clique, die hinter dem Brainprogramming steckt. Beim Adolf waren die Mengeles noch Mediziner, heute sind es Softwerker.

Damit ist dann wohl auch klar, wer mir den Schwanz abgeschnitten hat (Libido weg programmiert). Kann diese sadistischen Typen nicht mal jemand wirksam einfangen?

*Die Aktualität könnte aber auch mit dem letzen Post zusammenhängen, das ist leider die Unschärfe, wie sie sich aus anonymen Hinweisen ergibt.

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Intrigen




Hallo Herr Rönspieß,

vor vielen Jahren war ich in meiner Firma zum Leiter einer Arbeitgruppe "Teammanagement mit System (TMS)" auserwählt... oder besser verdonnert worden.

Die Inhalte waren für mich als Techniker befremdlich, nämlich betriebswirtschaftlich. Die Gruppe, die ich anleitete, war (bis auf eine Ausnahme) besonders faul und so musste ich, um bei den aufgezwungenen Präsentationen nicht völlig nackt dazustehen, sehr oft selber was halbwegs Vorzeigbares erarbeiten. Das war, bestimmt für viele nachvollziehbar, absolut nicht mein Ding und schon gar nicht meine Welt.

Der fremde Berater (seinen Namen weiß ich leider nicht mehr, irgendwo aus dem Rheinland) war mir aber sehr wohlgesonnen und versuchte ehrlich Unterstützung in dieser arbeitsunwilligen Gruppe zu leisten.

Dann kam es wohl zu einer Intrige, bei der man in meinem Namen eine vernichtende Kritik über den Mann verbreitete (ich kanns nur vermuten), ich hab seinen Antwort-Brief nur kurz sehen dürfen, der aber absolut nicht zu unserem Verhältnis passte. Mein wohl fragender Blick wurde vom Onkel nur kurz mit "Ein schlechter Verlierer" kommentiert.

Ich hielt zwar wirklich nicht viel von der angepriesenen, sehr schematischen Systemaik, aber ich kann beteuern, dass ich insbesondere negative Urteile immer erst den Betroffen persönlich mitteile und nicht dermaßen hinterfotzig vorgehe.

Ich vermute dass der damalige Geschäftführer (mein Onkel*) die Zusammenarbeit mit dem Berater beenden wollte, aber nicht die Eier hatte, das auf seine Kappe zu nehmen.

Mir ist wichtig, dass der Mann, der sich mir gegenüber ausgesprochen fair und gönnerhaft verhielt, Bescheid weiß, dass die Sache nicht von mir kam. Für ihn würde das wohl (wenn er noch lebt und dies ihn erreicht) eine Enttäuschung weniger im Leben bedeuten. Das ist doch schon mal was zu Weihnachten.

Gruß Bernd Gnirß

*PS: Ihm war seine Glaubwürdigkeit immer ganz, ganz wichtig, bis ich irgendwann und recht spät erst merkte: Wenn er den Mund aufmacht, dann lügt er. Dieses Spiel der Intriganten gelingt nur, weil sie meist nur Einzelgespräche führen. Je mehr Leute in einer Runde sind, um so schweigsamer werden sie. Das ist der Trick.

PPS: Eine spezielle Vorbereitungsitzung wurde mal von meinem direkten Vorgesetzten so massiv gestört, dass es sogar einem Kollegen von mir (aus dem Vertrieb) stark widerstrebte. Ich vermute aus heutiger Sicht, mein damaliger Chef hat im Auftrag gehandelt (musste den Kasper spielen).

Der Vertriebschef hat die Machenschaften auch bemerkt ("da schiebt doch Einer"), aber da er in die verwandtschaftlichen Beziehungen eingeweiht war, hat er diese Stoss-Richtung wohl nicht für möglich gehalten und deshalb nicht erkannt. Wahrscheinlich wundert der sich bis heute.

Er hat sie alle verarscht. #isso

PPPS: Nach den Rückmeldungen vor Weihnachten zu urteilen, hatte er wohl auch zugesagt, dass mein Terror aufhört. Zu den hohen christlichen Feiertagen waren bisher die Belästigungen immer besonder brutal, und so war es auch dieses Mal wieder. Sind wohl wieder ein paar reingelegt worden.

Aufgrund der Hinweise kann ich vermuten, dass der Terror akutell von einem Herrn B. aus KA (ein ganz enger Spezi von ihm) kommt. Könnte passen.

P4S(28.12.2014): Ich hab ja hier schon vieles an Folterpraktiken beschrieben, zwei neue Ergebnisse kann ich noch bieten, die im genannten Post nicht ganz sicher waren:

Die Straßenlaterne vorm Haus wird tatsächlich benutzt, um irgendein Zeugs in der Luft zu verbreiten (Asbest o.ä., was dann wohl Lungenkrebs auslösen soll). Ich hatte die Öffnung mit Tesa versiegelt, das war mittlerweile aufgebrochen (auch hab ich immer wieder die Autos, die kurz hielten um das Ding aufzuladen, bemerkt), zur Zeit hab ich die Öffnung mit Frischhaltefolie umwickelt.

Vor Weihnachten hatte ich plötzlich auch einen Kratzer am rechten Handgelenk, danach bekam ich sehr starke Artritis an dieser Stelle. Diese Infektionen lösen sie auch mit Mini-Injektionen aus, die z.B. in der Couch (kaum spürbar wenns zusticht) oder auch in den Hausschuhen versteckt werden. Schon zwei paar Hausschuhe sind unbrauchbar, weil jeweils der rechte hintere Teil abgebröselt (Kork) ist, das passt auch zu meinem rechten Hinkefuss.

Zu Weihnachten hab ich ihnen angeboten, dass ich kleine Präsente mit rausgerissenen Fußnägeln mache, so blicken selbst diese Sadisten-Deppen, dass sie verarscht werden.

Der entscheidende Tipp ist von Mahatma Ghandi: Sie können mir nicht wehtun, ohne sich selber zu verletzen. Zwar "nur" seelisch, aber das wiegt mindestens hundertfach schwerer. Sie machen sich selber zum seelischen Krüppel. #isso

P5S(28.12.2014): Wen er wohl auch ausreichend verarscht hat ist mein eigener Bruder (ich hatte damit gerechnet und es früher schon mal mit andeuten versucht, man hängt solche Sachen nicht gerne an die große Glocke wenn die Schande der Täter direkt in die Familie fällt), aber mittlerweile werden die Hinweise so häufig, dass ich vermuten muss dass er zu den letzten Trotteln gehört, die dem Onkel auf den Leim gehen. Er kann kein Englisch und blickt deshalb auch nicht, dass ihm mittlerweile die ganze Welt dabei zuschaut.

Samstag, 20. Dezember 2014

Ring the Bull




Hallo Herr Meyer,

ich weiß nicht ob Sie es mitbekommen haben, in der letzten "Schlag den Raab" - Sendung hatten sie ein Spiel, das nicht recht zum Ziel führte. Ich denke, dass die Tage direkt danach da recht turbulent waren und kein Platz für Humor war. Mich hatte das Ganze schon an dem Abend an die Bildchen unten erinnert und ich wollte sie auch gleich als meinen Senf hinterherschicken, aber bestimmt war es klug ein paar Wochen zu warten.... bis sich die Wogen wieder geglättet hatten.

Das ist eben so, auch gute Erfindungen brauchen ihre Zeit und müssen meist noch reifen...bis sie eben ausgereift sind.

Gruß Bernd Gnirß

PS: Als Hintergrund, Gaston arbeitet als Bürobote bei Carlsen Comic.

PPS(23.12.2014): Das Spiel heisst wohl richtig: "Ringing the bull"... aber die Befehlsform passt auch gut in die Zeit, einfach mal die Ochsen alle anbinden.